ZUHAUSE

Bis zu 90 % unserer Zeit halten wir uns in Innenräumen auf. Dabei spielt besonders unser Zuhause eine große Rolle. Hier ist unser wichtigster Rückzugsort. Hier möchten wir uns entspannen und regenerieren.

Doch gibt es zahlreiche Gebäude, die chemisch, elektrisch, radioaktiv oder durch bauphysikalische Mängel belastet sind. Eine Vielzahl störender Einflüsse können ungünstig auf unser Wohnklima, unseren Schlafplatz und letztendlich auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden einwirken.

Diese meist unsichtbaren Einflüsse sind nachweisbar und vermeidbar.

Zum Fragebogen Ist mein Haus gesund?

Die baubiologische Messtechnik erfasst die Vielzahl von möglichen gesundheitlichen Risikofaktoren und bewertet diese nach dem Standard der Baubiologischen Messtechnik SBM2015.

Zuhause möglichst wenig Stressfaktoren – das möchte ich für alle meine Kunden erreichen.


Elektrische Wechselfelder

Hochspannungsleitungen erzeugen Elektrosmog. Dieser kann gemessen werden.
Elektrische Wechselfelder findet man noch wenige hundert Meter von Freileitungen entfernt.

Wo und wie?

Elektrische Wechselfelder entstehen als Folge von Wechselspannung in Hausinstallationen (Sicherungskasten, Leitungen, Steck- und Verteilerdosen), Kabeln, Geräten und in der Nähe von Frei- und Hochspannungsleitungen.

Auswirkungen

Der Mensch ist ein elektrisches Wesen. Alle Zellen kommunizieren pausenlos elektrisch miteinander. Die Nervenzellen unseres Gehirns stellen sekündlich eine Billiarde elektrischer Verbindungen her.

Kommt der menschliche Körper in Kontakt mit elektrischen Feldern, so nimmt er diese wie eine Antenne auf und steht unter Spannung. Dies verlangt dem Immunsystem viel ab und erzeugt Stress. Die körpereigene Abwehr ist ständig auf Höchstleistung, die Widerstandskräfte verschleißen mit der Zeit. Studien verweisen auf Reduzierung des Hormons Melatonin, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Ohrenrauschen, Schwindel, Vitalitätsverlust, oxidativen Stress, Beeinträchtigung der Zellübertragung, Depression, Leukämie…

Lösungen

Zu hohe elektrische Wechselfelder sind oft unnötig und vermeidbar. Wir untersuchen Ihren Schlafplatz auf elektrische Wechselfelder und lokalisieren Quellen. Oft sind die Felder leicht und unkompliziert zu reduzieren. Sie erhalten von uns Empfehlungen.


Magnetische Wechselfelder

Magnetische Wechselfelder entstehen durch fließenden elektrischen Strom.
In der Nähe von Bahntrassen kommt es zu hohen magnetischen Wechselfeldern.

Wo und wie?

Magnetische Wechselfelder entstehen durch fließenden elektrischen Strom in Installationen, Geräten, Motoren, Transformatoren und somit immer dann, wenn ein Verbraucher eingeschaltet ist.

Magnetische Wechselfelder sind auch in der Nähe von Frei- und Erdleitungen, Transformatoren, Hochspannungsleitungen und Bahntrassen zu finden. Sogenannte Ausgleichsströme können über Kabel oder Leitungen in Häuser geschleppt werden.

Auswirkungen

Magnetische Wechselfelder induzieren im Körper elektrische Spannung.

Bei höheren Intensitäten werden die Felder mit Leukämie / Krebs in Verbindung gebracht. Das Bundesamt für Strahlenschutz informiert über ein erhöhtes Kinderleukämierisiko bei nächtlicher Exposition von 400 Nanotesla.

Lösungen

Magnetische Wechselfelder durchdringen fast alles ungehindert. Daher gilt es vor allem Verursacher messtechnisch aufzuspüren. Da das Feld in der Regel mit der Entfernung abnimmt, kann die baubiologische Messtechnik helfen, unproblematische Bereiche zu finden. Sind Sanierungen notwendig, erhalten Sie qualifizierte Unterstützung und Nachbetreuung von mir.


Elektromagnetische Wellen

Elektromagnetische Wellen sind als Folge von Sendern, Handys, drahtlosen Netzwerken und verschiedenen Funkdiensten inzwischen allgegenwärtig.
Mobiltelefone geben beim Gespräch Strahlung ab. Davon ist nicht nur der Nutzer betroffen, sondern auch sein Umfeld.

Wo und wie?

Elektromagnetische Wellen sind die Träger der kabellosen Kommunikation. Als Folge von Sendern, Telefonen, drahtlosen Netzwerken und verschiedenen Funkdiensten sind sie inzwischen allgegenwärtig. Auch Haushaltsgeräte des IoT (Internet of Things) kommunizieren mittels elektromagnetischer Wellen. Mikrowellenherde verwenden zur Erhitzung von Speisen elektromagnetische Wellen.

Auswirkungen

Elektromagnetische Wellen können thermische Effekte oder nichtthermische Effekte haben. Die Gefahren der thermischen Effekte, nämlich Verbrennungen, sind bekannt und gut erforscht.

Im Bereich der nichtthermischen Effekte, wie sie bei der Datenübertragung auftreten, tragen Wissenschaftler aus aller Welt seit einigen Jahrzehnten besorgniserregende Ergebnisse zusammen. 2011 stufte die WHO elektromagnetische Strahlung als möglicherweise krebserregend (Gruppe 2B) für den Menschen ein, bezogen auf ein erhöhtes Risiko für Gehirntumor. Die Auswirkungen können jedoch sehr vielfältig sein. Mögliche Symptome für eine Belastung mit elektromagnetischen Wellen sind:

  • Leistungsabfall
  • Abgeschlagenheit und Müdigkeit
  • Depressionen, Burn-Out, Angstzustände
  • Nervosität und innere Unruhe
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Tinnitus
  • Schwindel
  • Schlafstörungen
  • Herzbeschwerden
  • Blutdruckveränderungen
  • besonders bei Kindern: Lernschwierigkeiten, ADHS (Aufmerksamkeit Defizit Syndrom) und Hyperaktivität.

Lösungen

Eine persönliche Strahlenreduzierung ist dringend anzuraten und auch vom Bundesamt für Strahlenschutz empfohlen.

Es gibt viele, teils einfache Möglichkeiten, die Risiken der Strahlenbelastung zu verringern. Hierzu ist eine genaue Kenntnis der Situation wichtig. Mit der baubiologischen Messtechnik werden Quellen lokalisiert und die Strahlungsdichte gemessen. Falls notwendig, erarbeite ich für Sie Abschirmplanungen, unterstütze Sie bei deren Umsetzung und kontrolliere messtechnisch den Erfolg der Maßnahmen.


Elektrische Gleichfelder

Elektrische Gleichfelder entstehen Zuhause an elektrostatisch geladenen Materialien.
Synthetische Möbelstoffe und Teppiche sind elektrostatisch auffällig. Die Raumluft kann nun die Atemwege reizen.

Wo und wie?

Elektrische Gleichfelder entstehen an elektrostatisch geladenen Materialien. Dies sind oft synthetische Materialien wie Teppiche, Gardinen, Tapeten und Oberflächenbeschichtungen. Auch an Bildschirmen entstehen elektrostatische Felder.

Elektrische Gleichfelder laden die Raumluft auf. Sie verursachen Luftelektrizität, zerstören Luftionisation und machen ein schlechtes Raumklima.

Auswirkungen

Sie kennen das Gefühl, bei Berührung einen elektrischen Schlag zu empfinden? Das passiert, wenn wir uns elektrostatisch aufgeladen haben. Dabei entlädt sich das in uns aufgestaute elektrische Potential an etwas anderem. Es kann sich hier um mehrere tausend Volt handeln.

Elektrostatische Gleichfelder führen zu “Gewitterstimmung” im Raum: der Raum ist wie bei einem Gewitter – jedoch unnatürlich – aufgeladen.

Besonders betroffen sind Allergiker und Asthmatiker sowie anderweitig Atemwegskranke, da in einem elektrostatisch aufgeladenen Raum Allergene, Feinstaub und Partikel um ein Vielfaches vorhanden sind.

Lösungen

Elektrostatische Gleichfelder sind in der Regel durch konsequentes Vermeiden von entsprechenden Materialien zu verhindern. Die elektrostatische Aufladung einzelner Materialien kann messtechnisch ermittelt werden.


Magnetische Gleichfelder

Das bekannteste magnetische Gleichfeld ist das Erdmagnetfeld. Künstlich erzeugte magnetische Gleichfelder Zuhause verzerren es.
Künstliche Magnetfelder verzerren und überlagern das natürliche Erdmagnetfeld. Dies kann biologische Folgen haben.

Wo und wie?

Magnetische Gleichfelder entstehen durch magnetisierte Metalle oder Magnete. Oft sind solche in Stahlbetten oder in der Baumasse zu finden. Auch Solarstromanlagen erzeugen magnetische Gleichfelder. In der Nähe von Straßenbahnen und U-Bahnen findet man, wenn sie mit Gleichstrom gespeist werden, magnetische Gleichfelder.

Das bekannteste magnetische Gleichfeld ist das Erdmagnetfeld. Künstlich erzeugte magnetische Gleichfelder verzerren es.

Auswirkungen

Magnetische Gleichfelder bewirken im Menschen elektrische Spannungen. Schlafprobleme, Verspannungen und Rückenschmerzen können die Folge von magnetischen Gleichfeldern sein.

Lösungen

Magnetfelder sind nicht abschirmbar. Oft kann man den magnetischen Gleichfeldern durch Abstand halten ausweichen. Magnetisierte Metalle können ersetzt oder entmagnetisiert werden. Mit der baubiologischen Messtechnik können Abstände ermittelt und weniger feldintensive Bereiche aufgespürt werden.


Radon

Radon und seine Folgeprodukte gehören zu den gefährlichsten Umweltgiften. Lassen Sie Zuhause eine Radonuntersuchung vornehmen.
Besonders München und Oberbayern sind Gebiete mit erhöhtem natürlichen Radonvorkommen.

Wo und wie?

Radon ist ein natürliches Edelgas. Es reichert sich in der Raumluft aufgrund von Ausgasungen aus der Erde an. Das Radon sammelt sich unter dem Haus und dringt durch Schwachstellen ein. Meist finden sich im Keller die höchsten Konzentrationen. Das Radon und seine Folgeprodukte gehören zu den riskantesten radioaktiven Gefahren und zu den gefährlichsten Umweltgiften überhaupt.

Auswirkungen

Radon und besonders seine ebenfalls radioaktiven Zerfallsprodukte gelangen über die Atemluft in die Lunge und lagern sich dort ab. Sie senden ionisierende Strahlung aus, die das umgebende Lungengewebe schädigt. Radon gilt neben dem Rauchen als Hauptverursacher von Lungenkrebs.

Lösungen

Haben Sie Verdacht auf eine Radonbelastung sollten Sie unbedingt eine Überprüfung vornehmen. München und besonders Oberbayern gehören bundesweit zu den Gebieten mit erhöhtem Radonvorkommen.

Erhöhte Radonkonzentrationen in Gebäuden lassen sich oft durch einfache bauliche Maßnahmen verringern.


Licht

Licht steuert unzählige biologische Funktionen. Lichtflimmern kann gemessen werden.
Licht beeinflusst unser Wohlbefinden. Es sollte möglichst ähnlich dem natürlichen Licht sein.

Wo und wie?

Licht dient nicht nur dem Sehen. Licht hat auch einen entscheidenden Einfluss auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden, denn es steuert unzählige biologische Funktionen. Insbesondere die Hormone Melatonin und Serotonin werden vom Licht gesteuert.

In mehr als 200.000 Jahren Evolution hat sich der Mensch an den natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus des Sonnenlichts angepasst. Wir Menschen des 21. Jahrhunderts sind viel in Innenräumen und nur noch wenig unter freiem Himmel. Das künstliche Licht von Leuchtmitteln und Bildschirmen, dem wir dabei ausgesetzt sind, entspricht nur sehr eingeschränkt dem optischen und biologischen Bedürfnis des Menschen.

Auswirkungen

Je nach Art des Kunstlichts treten zahlreiche Probleme auf. So zum Beispiel das Lichtflimmern, das aufgrund der hohen Frequenz vom menschlichen Auge nicht direkt wahrnehmbar ist oder unnatürliche Lichtspektren. Einige Leuchtmittel enthalten zudem gefährliche Schad- und Giftstoffe.

Schlechtes, unnatürliches Licht wirkt sich negativ auf Augen, Gehirn, Stoffwechsel, Vitaminhaushalt, die Stimmung, den Schlaf- / Wachrhythmus und die Schlafqualität aus. Lichtflimmern belastet das Nervensystem: Kopfschmerzen und Migräne die Folge sein.

Lösungen

Kunstlicht sollte möglichst ähnlich dem natürlichen Licht sein: ausgewogenes Lichtspektrum, arm an Lichtflimmern und ohne bedenkliche Inhaltsstoffe oder Elektrosmog. Gerade LED-Leuchtmittel sind unberechenbar, da es keinen verbindlichen Standard gibt. Klarheit bringt eine Messung des Flimmeranteils und die Betrachtung des Lichtspektrums. Ich berate Sie bei der Auswahl guter Beleuchtung nach den baubiologischen Kriterien.


Raumklima

Luftwechselrate, Raumtemperatur und Luftfeuchte haben bedeutenden Einfluss auf die Schadstoffabgabe und das Schimmelwachstum.

Wo und wie?

Das Raumklima wird durch Baustoffe und Bauart sowie durch die Luft, Temperatur, Feuchte und das Elektroklima geprägt. Es kann sich sowohl positiv als auch negativ auf die Bewohner auswirken.

Bei Hausuntersuchungen spielen die Messung von Raum- und Oberflächentemperaturen, der Luftfeuchtigkeit und Luftwechselrate, des CO2-Gehalts sowie der Luftelektrizität eine große Rolle.

Auswirkungen

Eine zu hohe oder zu niedrige Luftfeuchte, eine große Differenz zwischen Raum- und Oberflächentemperatur, eine in quantitativer oder qualitativer nicht ausreichende Versorgung mit frischer Luft, ein zu hoher CO2-Gehalt oder eine starke Luftelektrizität sind Faktoren, die bedeutenden Einfluss auf Schadstoffabgabe, Schimmelwachstum und das Wohlbefinden der Bewohner haben.

Lösungen

Heutige bauklimatische Erkenntnisse ermöglichen die Schaffung eines angenehmen, gesunden Raumklimas. Die messtechnische Erkennung eines Ungleichgewichts ist hierbei der erste Schritt.


Schimmelpilze

Bei Schimmelpilzbelastung arbeite ich mit kompetenten Laboren in München zusammen.
Sind Schimmelpilze bereits mit dem Auge zu erkennen, ist ihr Wachstum schon sehr weit fortgeschritten und bereits Millionen Sporen in der Luft.

Wo und wie?

Die meisten Pilze sind für den Menschen nützlich – so lange sie dort sind, wo sie hingehören. Pilzwachstum in Innenräumen ist nicht erwünscht. Dennoch haben etwa 15 Millionen Bundesbürger Schimmelpilze in ihren vier Wänden. Schimmelpilze in Innenräumen sind ein hygienisches und oft auch ein gesundheitliches Problem.

Pilze benötigen für ihr Wachstum Feuchtigkeit. Dichte Bauweise und niedrige Luftwechselzahlen, schnelles Bauen oder bauliche Konstruktions- und Ausführungsfehler können in Neubauten zu Feuchtigkeit führen. Ungenügende Wärmeisolation, Rohrbrüche oder sonstige Schäden führen dazu, dass sich zu viel Feuchtigkeit in der Raumluft befindet.

Auswirkungen

Schimmelpilze bilden Sporen, Gifte und Schadstoffe (MVOCs), welche sie an die Raumluft abgeben. Diese werden vom Menschen eingeatmet oder verschluckt und nisten sich im Körper ein. Typische Schimmelpilzsymptome sind u. A. hartnäckige Atemwegsbeschwerden, Husten, juckende und tränende Augen, Allergien, Asthma. Zahlreiche weitere Beschwerden können durch Schimmelpilze ausgelöst werden.

Lösungen

In der Baubiologie geht es um die Erkennung von krankmachenden Pilzen oder von überdurchschnittlichen Mengen an Sporen, Giften und Schadstoffen. Bei Verdacht auf eine Schimmelpilzbelastung, muffigem Geruch oder sichtbarem Schimmel werden Luft- und Staubproben genommen und untersucht.

In der Regel ist ein Schimmelpilzproblem lösbar, wenn die Ursache bekannt ist. Die Baubiologische Messtechnik hilft, diese aufzuspüren. Neben der giftfreien Schimmelpilzbeseitigung hat die zukünftige Vermeidung von Schimmel oberste Priorität.


Schadstoffe

Wohngifte und Schadstoffe können z.B. Allergien auslösen. Messtechniker und Labore arbeiten hier zusammen.
Luftschadstoffe können Krankheiten begünstigen. Ihre schädliche Konzentration liegt oft unter der Geruchsschwelle.

Wo und wie?

Die in Innenräumen zu findende Schadstoffe werden unterteilt in:

  • Formaldehyd und andere giftige Gase wie z.B. Ozon oder Chlor aus z.B. Spanplatten, Holzwerkstoffen, Lacken, Klebern, Einrichtungen, Heizungen…
  • Lösemittel und andere leichtflüchtige Schadstoffe wie Alkohole, Aromaten, Ester, Ether, Glykole, Isocyanate, Terpene… aus Klebern, Lacken, Kunststoffen, Geräten, Möbeln…
  • Pestizide und andere schwerflüchtige Schadstoffe wie z.B. Biozide, Holzschutzmittel, Flammschutzmittel, Weichmacher, PCB, PAK in z.B. Holz, Leder, Teppichböden, Kleber, Kunststoffen oder durch Kammerjäger und Sprays…
  • Schwermetalle und andere anorganische Schadstoffe, Verbindungen oder Salze z.B. durch Holzschutzmittel, Baustoffe, Glasuren…
  • Asbest- und Mineralfasern und weitere Fasern und Partikel aus Baustoffen, Dämmstoffen, Heizungen, Klimaanlagen, Isolierungen, Einrichtungen, Staub, Ruß, Industrie…

Auswirkungen

Viele dieser Substanzen sind seit Jahrzehnten gut bekannt und bereits als gesundheitsschädlich eingestuft. Dabei zeigt sich bei vielen toxischen und oft kanzerogenen Produkten eine gleiche Entwicklung: Zunächst werden sie bedenkenlos eingesetzt und bleiben trotz kritischer Erkenntnisse aus Wissenschaft und Medizin über Jahre oder Jahrzehnten weiterhin im Einsatz. Bei vielen kam es schließlich zum Verbot oder zu Beschränkungen, bei anderen steht dies noch aus.

Luftwechselrate, Raumtemperatur und Luftfeuchte haben Einfluss auf die Schadstoffabgabe.

Hauptangriffspunkt der Schadstoffe sind das Zentralnerven- und Immunsystem. Die Schadstoffe greifen das Immunsystem, aber auch das Zentralnervensystem an, was zu einfachen Reizerscheinungen, aber auch zu einem erhöhten Krebsrisiko führen kann. Auch das MCS-Syndrom (Multiple Chemical Syndrom) und das SBS-Syndrom (Sich Building Syndrom) stehen in Zusammenhang mit den zahlreichen Chemikalien in Gebäuden.

Lösungen

Bei Verdacht werden Luft-, Staub- oder Materialproben genommen und analysiert. Hierbei arbeiten Baubiologen mit Fachlaboren zusammen. Quellen werden so gefunden und können eliminiert werden.