Dicke Luft im Innenraum – das muss nicht sein!

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Kennen Sie das? Es ist stickig, die Luft ist verbraucht, leichte Kopfschmerzen treten auf, es fällt zunehmend schwer, sich zu konzentrieren, die Stimmung fällt … dicke Luft.

Die Redensart „dicke Luft“ beschreibt eine angespannte, gereizte und oft auch feindselige Stimmung. Entstanden ist sie wohl im Ersten Weltkrieg, als die Luft mit dem Rauch feindlicher Geschosse und Granatsplitter geschwängert war.

Unter dicker Luft in Innenräumen versteht man hingegen eine mangelnde Qualität der Raumluft, die sich nicht nur unangenehm anfühlt, sondern auch zu unterschiedlichen Beschwerden führen kann. Was sich stickig, muffig, dunstig, verbraucht oder schwer anfühlt, ist dabei eine messtechnisch nachweisbare Veränderung der Luftqualität.

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Gefährlicher Schimmelbefall: Unmengen an Schimmelsporen in der Luft

Schimmelpilzbefall mit Sporenbildung

Cleveland (USA), 1994. In der amerikanischen Großstadt erkranken ungewöhnlich viele Babys schwer an der Lunge und leiden an Lungenblutungen. Von 39 erkrankten Babys sterben 12. Die Häuser in denen die betroffenen Familien wohnen, haben eine Gemeinsamkeit: Feuchtigkeit aufgrund eines Hochwassers. An den Wänden der Häuser wuchern Schimmelpilze. Und tatsächlich wird der hochgefährliche, toxinbildende Schimmelpilz Stachybotrys chartarum als Verursacher der Erkrankungen bestätigt.

Damals waren die Gefahren durch Schimmelpilze in Deutschland noch weitgehend unbekannt. Es gab keine Untersuchungen, keine Bewertung für Schimmelpilzgifte oder -sporen in Innenräumen und Mediziner nahmen Klagen über Schimmelpilzbeschwerden oftmals nicht ernst.

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Problemfall Fertighaus: Schadstoff- und Geruchsbelastung

Problemfall älteres Fertighaus

Familie B. sucht schon seit längerem ein bezahlbares Eigenheim in der Metropolregion München. Endlich scheint das passende Objekt gefunden zu sein: ein gemütliches Einfamilienhaus mit idealer Raumaufteilung, ein Fertighaus der Firma Okal von 1972. Doch bei der Besichtigung fällt der Familie ein eigenartiger Geruch auf. Recherchen von Frau B. sorgen jetzt für Verunsicherung: ältere Fertighäuser sollen schadstoffbelastet sein.

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