Digital Detox aus baubiologischer Sicht

digital detox aus baubiologischer sicht

Digital Detox sollte nicht nur eine psychisch-mentale Entgiftung sein. Auch die Entlastung von körperlichen Stressfaktoren durch Elektrosmog ist eine wichtiger positiver Nebeneffekt von Digital Detox.

Digitalisierung im Alltag

Die Digitalisierung durchdringt inzwischen unseren Alltag und hat uns fest im Griff. Während der Arbeitszeit nutzen wir Computer, das Smartphone ist unser ständiger Begleiter, zu Hause steuert Smart Home unser Heim, zur Entspannung konsumieren wir digitale Medien und selbst die Kleinsten spielen und lernen online. Neben zahlreichen Vorteilen, die uns die digitale Welt bietet, zeigen sich auch mehr und mehr Schattenseiten: Das offensichtliche Suchtpotential, die krankhafte Fear of Missing Out (Angst, etwas zu verpassen) oder Social Media Mobbing sind einige Negativaspekte, die auf unsere Psyche wirken. Aber auch auf unseren Körper zeigt der digitalisierte Alltag negative Effekte. Je mehr Zeit wir in der digitalen Welt verbringen, desto weniger bewegen wir uns – mit allen damit verbundenen Nachteilen.

Digital Detox ist eine bewusste eine Pause von der digitalen Welt. Inzwischen gibt es ein viele Angebote, dies umzusetzen: von kostspieligen Seminare, in denen man die digitale Entgiftung erlernt bis hin zu ⮩ Digital-Detox-Urlauben. Doch es gibt auch baubiologische Möglichkeiten, die negativen Aspekte des digitalen Konsums zu reduzieren. Und das mit einem tollen Nebeneffekt: der Verringerung von Elektrosmog.

Elektrosmog ist ein weiterer Effekt der zunehmenden Digitalisierung

Elektrosmog bezeichnet die täglichen Belastungen des Menschen und der Umwelt durch technisch erzeugte elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder. Das Wort entstand bereits Anfang der 1980er Jahre. “Smog” ist hierbei ein Kunstwort aus “smoke” (Rauch) und “fog” (Nebel). Zum Elektrosmog gehören z. B. neben Funkwellen, welche Mobilfunkmasten, Smartphones und unzählige weitere Geräte aussenden, auch elektrische Felder aus Strominstallationen, Kabeln und Elektrogeräten sowie magnetische Felder der Bahn, von Freileitungen oder Transformatoren.

Viele Arbeitsplätze weisen hohe Elektrosmogbelastungen auf.
Elektrosmog am Arbeitsplatz: eine wenig beachtete Gesundheitsgefahr

Allen gemeinsam ist, dass ihre negativen gesundheitlichen Einflüsse erwiesen sind oder vermutet werden. Allein in Bezug auf Funkwellen gibt es inzwischen weit über tausend Studien, die schädigende Auswirkungen wie z. B. neurologische Störungen oder eine erhöhte Krebsgefahr nachweisen. Besonders die Dauerbelastung durch Elektrosmog ist sehr kritisch zu sehen. So sollte Digital Detox nicht nur eine psychisch-mentale Entgiftung sein. Auch die Entlastung von körperlichen Stressfaktoren durch Elektrosmog ist ein wichtiger positiver Nebeneffekt von Digital Detox. Doch Elektrosmog ist unsichtbar. Wie kann man nun die eigene Belastung verringern?

Elektrosmog erkennen

Die Berufsgruppe der Baubiologen und darunter insbesondere jene Baubiologinnen und Baubiologen mit Zusatzqualifikation in baubiologischer Messtechnik, sind darauf spezialisiert, Elektrosmog messtechnisch zu erkennen.

Als Expertinnen und Experten mit entsprechender Ausrüstung können sie alle in Innenräumen vorliegenden Belastungen sicher detektieren. Quellen werden ausfindig gemacht und Ergebnisse nach baubiologischen Richtwerten bewertet. Sie erarbeiten professionelle Strategien zur Vermeidung oder Reduzierung und begleiten sachverständig deren Umsetzung.

Zudem gibt es inzwischen ⮩ laientaugliche Messgeräte, die zumindest (sofern es sich um zuverlässige Modelle und die richtige Handhabung handelt) einen groben Überblick über die Elektrosmog-Situation für jeden möglich machen.

Abschalten – Abstand – Abschirmen

Der einfachste Weg zum Elektrosmog Detox: Schalten Sie ab!

  • Wo kein Strom fließt und keine Spannung anliegt, kann Elektrosmog erst gar nicht entstehen. Elektrische Geräte sollten daher bei Nichtgebrauch immer vom Stromnetz getrennt werden. Nutzen Sie am besten abschaltbare Steckdosenleisten. In manchen Fällen kann es sogar sinnvoll sein, ganze Stromkreise mittels Netzfreischalter über Nacht abzuschalten.
  • Smartphone öfter mal – und besonders nachts – ausschalten. Viele Smartphones sind übrigens im Flugmodus funkwellenfrei. Längere Nachrichten lesen und beantworten oder auch das Lesen von Artikeln kann man gut im Flugmodus.
Elektrosmog - heute nicht
Heute einfach mal abschalten!
  • Die WLAN- und Bluetoothfunktion läßt sich an Smartphones, Tablets und Computern ausschalten. Aktivieren Sie die Funktion nur, wenn Sie sie wirklich benötigen.
  • Statt über WLAN können Sie mit Ihrem Laptop auch funkwellenfrei über LAN-Kabel surfen. Das gleiche gilt für Tablets, die Sie mittels entsprechendem Adapter per Kabel mit dem Router verbinden können. Sogar einige Smartphone bieten diese Funktion neuerdings an!
  • Verzichten Sie auf Dauerbestrahlung durch WLAN-Router, besonders während der sensiblen Schlafphase. Bei den meisten Geräten könne eine automatische Nachtabschaltung einstellen und bei guten Geräten sogar die Sendeleistung anpassen.

Halten Sie Abstand zu allen Elektrosmogquellen!

  • Gerade am Schlafplatz sollten Sie zu allen Steckdosen und kabelführenden Leitungen mindestens 1 Meter Abstand halten.
Halten Sie Abstand zu Elektrosmogquellen
Abstand zu Elektrosmogquellen reduziert die Belastung erheblich.
  • Tragen Sie eingeschaltete Smartphones nicht am Körper, sondern in einer separaten Tasche. Wenn Sie telefonieren, tun Sie dies am besten über die Freisprechfunktion und halten das Gerät nicht an Ihren Kopf. Da die Funkstrahlung mit dem Quadrat zur Entfernung abnimmt, machen einige Dezimeter bereits einen deutlichen Unterschied.
  • Halten Sie Abstand zu Mobilfunkmasten und sonstigen funkenden Basisstationen (von WLAN-Routern, Schnurlostelefonen etc.)

Abschirmen ist eine Sache für Experten!

Und was ist, wenn der Elektrosmog von anderswo eindringt und sich daher weder abschalten lässt noch ein ausreichender Abstand möglich ist? Besonders für jenen Elektrosmog der elektromagnetischen Wellen der Funkstrahlung gibt es effektive baubiologische Abschirmmaßnahmen. Grundlage jeder Abschirmmaßnahme ist zunächst eine ⮩ messtechnische Analyse der jeweiligen Situation mit Ermittlung aller Quellen und Intensitäten. Elektromagnetische Wellen können entweder mittels Reflexion (zurückwerfen) oder mittels Absorption (aufsaugen) verringert werden. Trifft eine elektromagnetische Welle auf ein absorbierendes Element (z.B. eine dicke Wand aus Beton), so ist ihre Intensität hinter der Wand geringer, die Belastung also vermindert. Meist kommt in der baubiologischen Praxis die Abschirmung mittels Reflexion zum Einsatz. Hierbei werden bestimmte Abschirmmaterialien (z.B. Folien, Gewebe, Anstriche) zwischen der Quelle und dem zu schützenden Bereich angebracht.

Abschrimgewebe helfen die Elektrosmogbelastung zu reduzieren.
Abschirmgewebe richtig angebracht helfen die Belastung durch Funkwellen zu verringern.

Bei den Abschirmmaterialien handelt es sich um elektrisch leitende Flächen, welche die Fähigkeit haben, die Wellen zurückzuwerfen. Auch das führt folglich zu einer verminderten Belastung hinter der Abschirmfläche. Werden aber Abschirmflächen an falschen Stellen oder auch unsachgemäß angebracht, kann es aufgrund des Reflexionseffekts auch zu einer Verschlechterung der Situation kommen. Zudem beeinflussen Abschirmmaßnahmen gegen elektrische Felder die Verteilung von elektromagnetischen Wellen und umgekehrt. Um eine Situation nicht zu verschlimmbessern, ist es notwendig, die individuelle Situation ganzheitlich sachverständig zu erfassen und auf diese genau abgestimmte Abschirmkonzept zu entwickeln. In vielen Fällen ist dann eine deutliche und auch messtechnisch nachweisbare Reduzierung von Elektrosmog möglich.

Formaldehyd in Spanplatten: Das „tödliche Bücherregal“

Über 90 % der auf dem Markt angebotenen Möbel bestehen aus furnierten Spanplatten.

Die erste Spanplatte wurde 1940 in Bremen unter Verwendung von Formaldehyd-Harzen hergestellt. Sie löste einen Boom in der Bau- und Möbelindustrie aus, denn nun konnte der Verwertungsgrad von Bäumen von 40 % auf 80 % gesteigert werden. Eigentlich eine gute Sache will man meinen.

Der Grundstoff für Spanplatten ist Abfallholz in Form von kleingehackten Spänen. Diese werden unter hohen Temperaturen und Druck in Form gepresst. Um die Festigkeit zu gewährleisten, wird jede Menge Kunstharzleim zugegeben. Klassischerweise handelt es sich dabei um Formaldehydharz-Leime.

1992 untersuchte das Magazin „Stern“ verschiedene Regale auf Formaldehyd. Die Ergebnisse waren erschreckend: „Krank durch Billy“ titelte das Magazin und IKEAs Regal-Verkaufsschlager Billy war plötzlich als „tödliches Bücherregal“ in aller Munde.

Die Gesundheitsgefahren, welche von formaldehydausgasenden Möbeln ausgehen, sind seither vielen Menschen bekannt. Formaldehyd ist der Möbelschadstoff Nr.1 und das bekannteste Innenraumgift.

Mit rund 21 Mio. Tonnen Jahresproduktion (Stand: 2019) ist Formaldehyd einer der wichtigsten Grundstoffe der chemischen Industrie.

Als leichtflüchtiger Stoff gast Formaldehyd aus z. B. Lacken und Klebern recht schnell aus. Bei Möbeln aus Holzwerkstoffen jedoch sieht es anders aus: Noch viele, viele Jahre nach dem Kauf geben diese das gefährliche Wohngift an die Raumluft ab, denn durch eine chemische Reaktion mit der Raumluftfeuchte wird es immer wieder neu gebildet und freigesetzt. Formaldehyd entweicht folglich über die gesamte Lebensdauer der Spanplatte. Erst wenn die Spanplatte zu Spänen zerfallen ist, ist der Prozess beendet.

Gesundheitliche Auswirkungen von Formaldehyd

Formaldehyd ist sehr reaktiv. Es wird sowohl über die Schleimhäute als auch über die Haut aufgenommen. Zu den typischen gesundheitlichen Folgen einer Formaldehyd-Belastung gehören gerötete und/oder tränende Augen, Schleimhautreizungen, Asthma, Kopfschmerzen und Müdigkeit. Formaldehyd schädigt das Immunsystem.

2004 hat die IARC (Internationale Agentur für Krebsforschung) Formaldehyd als für den Menschen krebserzeugend (carcinogetic to humans, group 1) eingestuft, was auch zu einer Neubewertung in Deutschland geführt hat.

Schützt mich der Gesetzgeber vor Formaldehyd?

Um die Verbraucher vor einer zu hohen Belastung mit Formaldehyd zu schützen, wurden Formaldehyd-Emissionsklassen eingeführt. Auch wurde die Verwendung des Stoffes wegen der Gefährlichkeit in den letzten Jahren zwar deutlich eingeschränkt, jedoch nicht komplett aus der Produktion von Baustoffen und Möbeln verbannt.

In Deutschland sind für Möbel und Innenausbau nur noch Produkte der Emissionsklasse E1 zulässig. Doch E1 bedeutet nicht „formaldehydfrei“. E1 bedeutet: Das Material entlässt unter bestimmten Bedingungen nicht mehr als 0,1 ppm (dies entspricht. 125 μg/m³) Formaldehyd in die Raumluft.

Sind E1-Platten unbedenklich?

Zum Nachweis einer E1 Klassifizierung wird das zu untersuchende Material bei bestimmten Raumluftparametern in eine Prüfkammer gegeben. Nach einer definierten Zeit wird die Ausgasung gemessen. Diese Laborbedingungen entsprechen jedoch in keiner Weise üblichen Wohnbedingungen. Zusätzlich werden in der Prüfkammer gerade die für die Ausgasung kritischen offenen Kanten abgeklebt!

Verschiedene Vereinigungen, darunter der Blaue Engel, fordern daher deutlich strengere Werte.

Auch die baubiologischen Richtwerte empfehlen niedrigere Werte: Bei baubiologischen Untersuchungen der Raumluft gelten bis 50 μg/m³ als tolerabel. Werte über 50 μg/m³ sind stark und über 100 μg/m³ extrem auffällig und somit aus baubiologischer Sicht nicht mehr zu akzeptieren.

Bei sensiblen Menschen kann Formaldehyd bereits ab einer Konzentration von 60 μg/m³ allergische Reaktionen hervorrufen.

2020 wurden in Deutschland die Prüfkammerbedingungen verschärft, sodass bei gleichbleibendem Grenzwert die Holzwerkstoffe nur noch halb so viel Formaldehyd ausgasen dürfen.

Dennoch: Seien Sie sich also darüber im Klaren, dass E1 nicht zwangsläufig ein Qualitätsmerkmal ist. Im Sinne einer aktiven Gesundheitsvorsorge sollte in Ihren Innenräumen keine Belastung mit Formaldehyd vorliegen. Vermeiden Sie daher zuhause besser E1-Platten.

Gerade ältere oder ausländische Möbel, deren Herstellung nicht den aktuellen deutschen Standards entsprechen, können Formaldehydausgasungen bedenklicher Konzentration erreichen.

Wie hoch die Formaldehyd-Belastung im Raum ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab, im Besonderen natürlich von der Fläche und Qualität der verbauten Holzwerkstoffe und der Raumgröße.

Ihr Möbelverkäufer sagt: „Formaldehyd? Kommt auch in der Natur vor!“

Tatsächlich: Manche Früchte enthalten Formaldehyd. Formaldehyd entsteht im menschlichen Körper bei Stoffwechselvorgängen und gast auch aus naturbelassenem Massivholz aus.

Die in Holzwerkstoffen verwendeten Formaldehydharze werden jedoch künstlich hergestellt. Und es verhält sich wie bei Vielem: In geringen Mengen ist Formaldehyd unbedenklich. Es kommt auf die Dosis an.

Im Vergleich zu Spanplatten enthalten Massivholzmöbel deutlich weniger Formaldehyd (bis zum hundertfachen), sodass selbst bei zahlreichen Möbeln kaum erhöhte Werte in Innenräumen erreicht werden.

Bei einer baubiologischen Messung wird die Raumluft auf Formaldehyd untersucht. Im Gegensatz zu (oft realitätsfremden) Prüfkammerbedingungen wird hier die Menge an Formaldehyd gemessen, der die Bewohner ausgesetzt sind.

Gibt es auch unbedenkliche(re) Spanplatten?

Ja!

Eine gute Alternative sind F0-Platten (Herstellerbezeichnung). Hier wird ein formaldehydfreier Kleber verwendet. Es gibt auch zementgebundene Spanplatten. Auch Magnesit ist ein formaldehydfreies Bindemittel für Holzwerkstoffe.

Manche Hersteller verwenden die Bezeichnung E0,5 D2020 um darauf hinzuweisen, dass es sich um Holzwerkstoffe der neuen Prüfkammerbedingungen seit 2020 handelt.

Auch Holzwerkstoffe mit dem NaturePlus- oder Eco-Institut-Siegel gasen nur geringe Mengen von Formaldehyd aus.

Ob Holzwerkstoffe Formaldehyd enthalten, klären Sie am Besten mit einer baubiologischen Formaldehyd Untersuchung. Es können Formaldehyd Materialproben genommen werden. Wenn Sie wissen wollen, wie stark Ihre Raumluft mit Formaldehyd belastet ist, kann die Raumluft auf Formaldeyd untersucht werden.

Besser nicht:

Seit 2016 dürfen Produkte mit dem Blauen Engel 80 μg/m³ in der Prüfkammer ausgasen (bis 2016 nur 60 μg/m³) und sind daher nicht uneingeschränkt zu empfehlen.

Platten mit der Kennzeichnung E1+ emittieren in der Prüfkammer maximal 80 μg/m³ und sind somit wie jene mit dem Blauen Engel nicht für große Flächen geeignet.

Keinesfalls verwenden sollten Sie Produkte der Emissionsklasse E2. Diese dünsten die 10-fache Menge der E1 Platten aus: 1250 μg/m³. Bei E3 Produkten entstehen sogar 1750 μg/m³ Formaldehyd in der Raumluft im Prüfkammerversuch!

Viele Möbel enthalten Formaldehyd. Dieses entweicht aus Holzwerkstoffen wie Spanplatten.

10 wertvolle Tipps: So vermeiden Sie Formaldehydbelastungen im Wohnbereich

  1. Bevorzugen Sie bei der Anschaffung von Möbeln Vollholzmöbel aus massivem, unbehandeltem Holz. Achten Sie auch auf die Rückwände und Schubladen!
  2. Verzichten Sie auf Laminatböden, diese enthalten oft Formaldehyd zur Feuchte-Imprägnierung.
  3. Auch Korkfußböden können Formaldehyd enthalten – prüfen Sie das Produkt ihrer Wahl.
  4. Wenn Sie Holzwerkstoffe im Wohnraum verwenden möchten, achten Sie auf die Emissionsklasse, die Herkunft und das Herstellungsdatum der Produkte.
  5. Furnierte Oberflächen vorhandener Spanplattenmöbeln können mit Bienenwachs und einem weichen Lappen eingerieben werden. Bienenwachs hat die Fähigkeit Formaldehyd zu binden.
  6. Auch Bohrlöcher können mit Bienenwachs verschlossen werden, um Ausdünstungen zu vermeiden.
  7. Offene Kanten oder auch ganze Möbel können durch Lackieren versiegelt werden. Verwenden Sie hierzu ausschließlich Lacke, die zur Versiegelung geeignet sind und zudem keine Schadstoffe enthalten.
  8. Rauchen Sie nicht! Ein Raucher nimmt pro Zigarettenpackung 3 mg Formaldehyd auf, Raucher von E-Zigaretten bei gleichem Konsum sogar 14 mg. Übrigens: im kalten Nebenstrom ist 50 x mehr Formaldehyd enthalten, als im Hauptstrom!
  9. Helfen können auch Zimmerpflanzen, die Formaldehyd abbauen. Es eigenen sich: Drachenbaum (Dracena), Efeutute (Epipremnum aureum), Goldfruchtpalme (Chamaedorea seifrizii), Zimmeraralie (Fatsia japonica), Birkenfeige (Ficus benjamina), Grünlilie (Chlorophytum comosum), Scheidenblatt (Spathiphyllum), Fensterblatt (Monstera deliciosa), Orchideen (Orchidaceae), Flamingoblume (Anthurium andraeanum), Schwertfarn (Nephrolepis exaltata), Gummibaum (Ficus elastica), Steckenpalme (Rhapis excelsa), Philodendren (Philodendron)
  10. Vorsicht bei älteren Fertighäusern! Hier wurden oft großflächig Spanplatten verbaut.

Haben Sie Verdacht auf eine Formaldehyd-Belastung der Raumluft, bringt eine Raumluftuntersuchung Klarheit!

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