Kennen Sie das? Es ist stickig, die Luft ist verbraucht, leichte Kopfschmerzen treten auf, es fällt zunehmend schwer, sich zu konzentrieren, die Stimmung fällt … dicke Luft.
Die Redensart „dicke Luft“ beschreibt eine angespannte, gereizte und oft auch feindselige Stimmung. Entstanden ist sie wohl im Ersten Weltkrieg, als die Luft mit dem Rauch feindlicher Geschosse und Granatsplitter geschwängert war.
Unter dicker Luft in Innenräumen versteht man hingegen eine mangelnde Qualität der Raumluft, die sich nicht nur unangenehm anfühlt, sondern auch zu unterschiedlichen Beschwerden führen kann. Was sich stickig, muffig, dunstig, verbraucht oder schwer anfühlt, ist dabei eine messtechnisch nachweisbare Veränderung der Luftqualität.
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