Do-it-yourself Schimmel Test Kit: Der einfache Weg zum orientierenden Überblick

Petrischale Pilze und Bakterien

Schimmelpilze sind inzwischen zu einem weit beachteten Thema geworden. Insbesondere seit Untersuchungen gezeigt haben, dass Menschen, die Schimmel ausgesetzt sind, einem erhöhten Risiko zahlreicher Erkrankungen unterliegen. Dies betrifft vor allem Erkrankungen der Atemwege wie Asthma, Husten, Atemnot und Atemwegsinfektionen. Erste Symptome dieser Erkrankungen können sich in unspezifischen Reizungen der Schleimhäute (Augen, Nase, Rachen) zeigen.

Gesundheitsbelastung Schimmelpilze

Doch nicht nur die Bandbreite gesundheitlicher Belastungen ist weitreichend, auch der Schimmelpilzbefall an sich kann äußerst unterschiedliche Gesichter haben. In vielen Fällen zeigt sich der Schimmel deutlich durch schwarzen oder farbigen Befall an unterschiedlichen Materialien. Wände, Decken, Sockelleisten, Möbel oder andere Einrichtungsgegenstände können betroffen sein. Hier ist die Sachlage klar: Handeln ist angesagt. Dies umfasst eine Probenahme der Schimmelpilze zur Einschätzung der Gesundheitsgefahr, die Ursachensuche, eine fachgerechte Entfernung des Schimmelpilzbefalls und je nach Ausmaß möglicherweise mehr oder weniger umfangreiche Sanierungen.

Doch in vielen Fällen (rund 85 %) bleibt der Schimmelbefall im Verborgenen. Die gesundheitsschädlichen Sporen jedoch, welche für das menschliche Auge aufgrund ihrer Größe von 2-30 µm (also 1/50 bis 1/3 des Durchmessers eines Haares!) unsichtbar sind, schweben in der Innenraumluft. Und sie können die Gesundheit der Bewohner schädigen. Doch wie lässt sich herausfinden, ob ein unsichtbarer Befall vorliegt?

Aufspüren von verstecktem Schimmelbefall

Dazu müssen Proben der Raumluft genommen werden. Die Luft – und somit die herumfliegenden Schimmelpilzsporen – werden mit Hilfe einer Pumpe eingesaugt und auf einen Nährboden gebracht. Diese werden nach entsprechender Behandlung in einem Fachlabor angezüchtet und schließlich ausgewertet. Das Ergebnis zeigt die Höhe der Belastung der Raumluft mit keimfähigen Schimmelpilzsporen sowie deren Gattungs- und Artenspektrum und bietet einen sehr guten Überblick darüber, was Betroffene einatmen. Daraus lässt sich ableiten, ob verstecktes Schimmelpilzwachstum wahrscheinlich ist und ob aus gesundheitlicher Sicht Handlungsbedarf besteht.

Die Methode ist aufwendig und setzt einen hohen Sachverstand sowohl des Probenehmers als auch des Labors voraus. Sie ist der Standard von Sachverständigen zum Aufspüren von versteckten Befällen. Es handelt sich um die am meisten durchgeführte und anerkannte Methode, die auch das Umweltbundesamt empfiehlt. Dennoch ist diese Methode in bestimmten Fällen nicht alternativlos.

Die OPD-Methode

Die einfachste und älteste Methode, die Innenraumluft auf eine Belastung durch Schimmelsporen zu untersuchen, wird OPD genannt. Die Abkürzung steht für open petri dish, also offene Petrischale, und beschreibt somit schon die Methode an sich. Eine Petrischale (das ist der Nährboden) wird für eine bestimmte Zeit offen im Raum aufgestellt. Die in der Luft befindlichen Schimmelpilzsporen fallen aufgrund der Schwerkraft in die Schale, welche anschließend im Labor ausgewertet wird.

Auch wenn diese Methode nicht standardisiert ist und die Sicherheit der Ergebnisse jenen der offiziellen Methode nachsteht, ist OPD zu einer ersten orientierenden Abschätzung möglicher Pilzprobleme durchaus brauchbar. Da für die Probenahme keine professionelle Ausstattung nötig ist, kann die Probenahme im Do-it-yourself Verfahren mit einem entsprechenden Testkit auch von Laien nach Einweisung unter Einhaltung der Randbedingungen und notwendiger Vorbereitung selbst durchgeführt werden.

Der Gebrauch der Do-it-yourself Schimmelpilz Testkits muss fachgerecht erfolgen.
Bei der Do-it-yourself Methode müssen alle Vorgaben genau eingehalten werden. Fehler können sich leicht einschleichen und zu falschen Ergebnissen führen.

Do-it-yourself Schimmelpilz Testkit der Baubiologie Perner Neidhardt

Alle meine Testskits enthalten eine leicht verständliche Anweisung, die es Ihnen möglich macht, die Proben selbst zu nehmen. Zudem ist alles enthalten, was Sie zur Probenahme benötigen.

  • Nährböden entsprechend ausgewähltem Kit
  • Handschuhe
  • Desinfektionstuch
  • spezielles Klebeband zum Verschließen der Schalen
  • Anleitung

Diese Kits sind erhältlich

  • Testkit A enthält je 2 Nährböden DG18 + MEA
  • Testkit B enthält je 2 Nährböden DG18 + MEA + CASO
  • Testkit X enthält 2 Nährböden DG18

Ein Testkit ist zur Luftbeprobung eines Raumes geeignet. Möchten Sie mehrere Räume oder mehrere Bereiche eines Raumes beproben, können Sie zu jedem Set zusätzliche Nährböden bestellen. Im Preis enthalten ist die Auswertung Ihrer Proben durch ein qualifiziertes Fachlabor sowie ergebnisabhängige baubiologische Handlungshinweise.

Sinnvolle baubiologische Testkits

Der Standardnährboden für Schimmelpilzanalysen ist DG18. Auf ihm wachsen viele Schimmelpilze sehr gut an. Da es aber außerordentlich viele verschiedene Schimmelpilze gib und nicht jeder Pilz auf jedem Nährboden wächst, können bei ausschließlicher Verwendung von DG18 Schimmelpilze übersehen werden. Aus diesem Grund empfehle ich immer die Verwendung von zwei unterschiedlichen, sich ergänzenden Nähböden (Set A). Liegen muffige Gerüche vor, so sollte noch zusätzliche ein weiterer Nährboden eingesetzt werden (Set B).

Meine Testkits enthalten immer zwei identische Nährböden. Warum?

Jede Schimmelpilz-Luftprobe ist immer eine vergleichende Messung. Schimmelpilze sind lebende Organismen. Die Anzahl der Schimmelpilzsporen in der Luft ist von vielen Faktoren wie z.B. Jahreszeit, Temperatur oder Luftfeuchtigkeit abhängig. Um also einem möglichen Befall auf die Spur zu kommen, sollten immer sowohl der Verdachtsraum als auch ein sicher unbelasteter Raum bzw. die Außenluft verglichen werden. Die isolierte Beprobung nur eines einzelnen Raumes verringert die Zuverlässigkeit der Ergebnisse und erschwert dessen Interpretation.

Schimmelpilz Luftproben: Hier wird versteckter Schimmelpilz aufgespürt.
Luftproben sind Sammlungen der Keime aus der Luft. Um versteckten Befällen auf die Spur zu kommen werden verschiedene Proben verglichen.

Die OPD-Methode ist bei richtiger Anwendung eine durchaus brauchbare Methode, die erste orientierende Ergebnisse liefert. Der Aufwand und die Kosten sind gering. Dennoch ersetzt sie nicht eine Messung durch eine Fachperson mit entsprechender Ausrüstung. Da keine Methode eine 100%-ige Sicherheit liefert, empfiehlt sich die selbständige OPD-Probenahme besonders für die ersten orientierenden Untersuchungen.

Wann macht die Do-it-yourself Schimmelpilz Probe nach OPD-Methode Sinn?

  • Sie haben Verdacht auf ein verstecktes Schimmelpilzwachstum
  • Sie leiden an typischen Symptomen einer Schimmelpilzbelastung
  • Sie möchten unkompliziert selbst eine erste Messung vornehmen
  • Sie haben ein kleines Budget

5G: Spitzengeschwindigkeit, schnellste Reaktionszeit, höchste Datenraten. Was kommt mit 5G auf uns zu?

neue Generation 5G

5G in München – Ogschoit is

Der Ausbau des 5G Netzes mit seinen Spitzengeschwindigkeiten, geringen Reaktionszeiten und hohen Datenraten schreitet schnell voran. Im Juli 2019 gingen in München die ersten 5G Mobilfunksender ans Netz. Die bayerische Hauptstadt war somit eine der ersten Städte Deutschlands, in der 5G verfügbar war. Inzwischen ist fast die ganze Stadt, alle wichtigen Verkehrsadern und die Autobahnen mit 5G abgedeckt, wie diese Karte der Standorte von 5G Masten zeigt. Doch die neue Mobilfunktechnik führt zu sehr kontroversen Diskussionen. Zahlreiche Kritiker fürchten Gesundheitsrisiken, die Strahlung solle noch gefährlicher und schädlicher sein, als die der bisherigen Sendemasten. Was genau ist nun 5G?

Die 5G Etablierung erfolgt in zwei Phasen

Die 5G-Technologie baut auf dem bestehenden 4G Mobilfunk-System (LTE) auf. Ihre Etablierung erfolgt in zwei Phasen.

In der ersten Phase werden zunächst bereits verwendete Frequenzen benutzt. Für ländliche Regionen ist dies aufgrund der guten Reichweite ein Frequenzband um 700 MHz, für den Ausbau in Städten sind es die ehemaligen UMTS-Frequenzen um 2 GHz. Ein Frequenzband im Bereich von 3,3 bis 3,8 GHz ist für Highspeed 5G in Stadtzentren, Bahnhöfen oder Flughäfen vergeben.

Neu ist eine neuartige Antennentechnik bei Sendemaststandorten und auf Dächern, sogenannte MIMO-Antennen. MIMO steht für Multiple Input Multiple Output und bedeutet, dass mehrere Antennen parallel betrieben werden. Dafür bestehen die Antennen aus einem kleinteiligen Antennenraster mit 2, 4, 64 oder gar bis zu 1024 angeordneten kleinen Antennen. Diese kommen bei 5G Anwendungen des Frequenzbereiches ab 2,6 GHz zum Einsatz. Im Unterschied zu bisherigen Antennen schicken sie die Strahlung nicht mehr gleichmäßig in alle Richtungen, sondern senden gebündelt und gerichtet zum Nutzer. Dieses Verfahren heißt aktives Beamforming und ermöglicht eine deutliche Steigerung der Datenrate.

Bisherige Mobilfunkantennen (Sektorantennen für jeweils 120°) senden gleichmäßig in alle Richtungen, für 5G wurde eine neue Antennentechnologie entwickelt
Bisherige Mobilfunkantennen (Sektorantennen für jeweils 120°) senden gleichmäßig in alle Richtungen.

Hohe Frequenzen und kleine Zellen

In der zweiten Ausbauphase werden dann erheblich höhere Frequenzen (um 26 GHz) eingesetzt, um noch größere Datenmengen zu ermöglichen. Solch hohe Frequenzen haben allerdings eine geringe Reichweite. Diese Frequenzen werden zunächst in Fabrikhallen, Stadien oder Konzertsälen Verwendung finden. Eine weitere Ausdehnung auf Stadtzentren oder Verkehrsadern wird die Installation unzähliger zusätzlicher Sender (alle 100 bis 300 m) mit sich bringen. Diese werden vorrangig als sogenannte small cells umgesetzt, die auch heute schon zahlreich vertreten sind. Sehr praktisch für die Betreiber, denn für sie ist keine Genehmigung notwendig. Zudem kann man sie aufgrund ihrer Größe gut verstecken. Man findet sie in Stadtmöbeln, Ampeln, Laternen, Kanaldeckel, Litfaßsäulen oder Pflanztrögen. Wie solche Produkte aussehen, kann man sich auf der Website einer Herstellerfirma ansehen.

Die Größe oder Bauart von 5G Sendeantennen kann sehr unterschiedlich sein.
Strahlende Sender müssen nicht immer die typische Form der Sektorantennen haben. Viele 5G Sender werden zukünftig unsichtbar sein, da sie in Objekten versteckt werden.

100 000 Satelliten im All

Unterstützung bekommt das 5G-Netz aus dem All. Zehntausende 5G-Satelliten werden im Weltraum platziert, um zu garantieren, dass kein Ort der Welt ohne 5G-Netz ist. So wird auch im Falle von Katastrophen wie Erdbeben, Überflutungen, Vulkanausbrüchen oder Hurrikans eines sicher bleiben: 5G. Private Firmen wie SpaceX haben bereits rund 1700 5G Satelliten (Stand 6/2021) im Weltraum abgesetzt, Amazon startet dieses Jahr und andere folgen.

Im Schatten der COVID-19-Pandemie ist die Einführung des 5G-Mobilfunknetzes nahezu unbeachtet vonstatten gegangen. Widerstand war im Kontext der Lockdowns nicht möglich. Da zudem plötzlich Millionen Arbeitnehmer aus der Ferne arbeiten mussten, war dies eine gute Gelegenheit, 5G voranzutreiben. Kaum jemand traute sich mehr, Gesundheitsrisiken anzusprechen oder Hinweise zu möglichen Gesundheitsgefahren zu diskutieren. Am Anfang der Pandemie wiesen die Medien auf eine Korrelation zwischen regionalen 5G Rollouts und einer lokal erhöhten Zahl von schweren Coronaverläufen hin. In Wuhan fand der 5G Rollout bereits im Oktober 2019 statt. Der wichtigen Frage, ob der Rollout der neuen Technologie womöglich der zellulären Abwehr schade und somit Betroffene einem erhöhten Risiko für schwere Krankheitsverläufe ausgesetzt sein könnten, wurde nicht weiter nachgegangen.

Stop 5G
Die Baubiologie Perner Neidhardt unterstützt diese Initiative von Bürgerinnen und Bürgern der EU. Unterstützen auch Sie!

Die Aufgaben der 5G-Technologie. Oder: wozu brauchen wir 5G?

Die 5G-Technologie mit ihren neuartigen Antennen und hohen Frequenzen wird die derzeit bestehenden Mobilfunknetze nicht ersetzen, sondern ergänzen. Ihre besonderen Aufgaben werden anschaulich in diesem einminütigen Lehrvideo des ZDF für Kinder aufgezeigt.

Es geht um vernetzte Mobilität (autonome und miteinander vernetzte Fahrzeuge) und smart-Technologien wie Smart Home (Vernetzung von technischen Geräten aller Art zu Hause), Smart Metering (funkbasierte Strom-, Gas- und Wasserablesung) oder Smart Cities. Auch für die Bereiche Landwirtschaft, automatisierte Produktion, Telemedizin, Virtual und Augmented Reality wird 5G genauso unabdingbar sein, wie im Crowdcontrol (präventive Kontrolle der Öffentlichkeit anhand von Datenmustern).

Smart home ist massenhaft schädlichen Elektrosmog zu Hause. Derzeit wird WLAN genutzt. Doch war kommt mit 5G in unseren Häusern auf uns zu?
‚Smart-Home‘ ist die Vernetzung von technischen Geräten aller Art im Heim, meist über Funk. Genutzt werden Smart Home Systemen wie Philips Hue, Telekom Magenta oder Alexa und Google Assistant.

Mit der Leistungskapazität von 5G wird es möglich sein, jedes nur denkbare Gerät mit dem Netz zu verbinden und jeden Vorgang über das Netz abzuwickeln, sodass eine enorme Anzahl von Komponenten miteinander vernetzt werden. Diese kommunizieren in Smart Homes, Smart Cities, der Logistik, dem Krankenhaus, auf der Straße oder in der Landwirtschaft effizient mobil über 5G.

Gesundheitsgefahr 5G?

Allein schon durch die ins Unermessliche steigende Anzahl der funkenden Komponenten, aber auch durch zusätzliche Sendeanlagen, werden Mensch und Natur einem Übermaß an technischem Elektrosmog ausgesetzt. Funklöcher werden nicht mehr existieren. Wir sind diesem Experiment schutzlos ausgeliefert und um nichts anderes handelt es sich: ein beispielloses Experiment mit ungewissem Ausgang. Von Politik, Industrie und Medien wird behauptet, „Spekulationen über gesundheitliche Schäden durch 5G entbehren wissenschaftlicher Grundlage“ und „weder in der Biologie noch in der Physik gibt es entsprechende Anhaltspunkte“.

Im Gegensatz zu diesem abwiegelnden politisch-industriellen Narrativ, das auch schon von Asbest, Holzschutzmitteln oder Zigaretten bekannt ist, warnen mittlerweile Hunderte von Ärzten und Wissenschaftlern vor der Einführung von 5G. Der internationale Appell Stopp von 5G auf der Erde und im Weltraum, den inzwischen über 300 000 Ärzte, Wissenschaftler, Umweltaktivisten und Menschen zahlreicher weiterer Berufsgruppen unterzeichnet haben, listet dutzende bereits nachgewiesene gesundheitsschädliche Wirkungen von Hochfrequenzstrahlung für Mensch, Tier und Umwelt auf. Hier die deutsche pdf-Version des Dokuments.

Die Folgen von Elektrosmog

Zahlreiche Studien und Untersuchungen zeigen bereits heute: Eine Elektrosmog-Dauerbelastung durch hochfrequente Wellen – auch deutlich unterhalb der geltenden Grenzwerte – hat nachweislich biologische Wirkungen. Sie kann Zellen, das zentrale und vegetative Nervensystem, Chromosomen und Hormone negativ beeinflussen und in der Folge zu schweren Krankheiten führen. Mehr darüber können Sie in meinem Artikel zum Thema Elektrosmog lesen.

Wann jedoch im menschlichen Körper unter Elektrosmog-Einflüssen Krankheiten entstehen, lässt sich noch nicht vorhersagen. Denn hier spielen zahlreiche Faktoren wie Frequenz, Einwirkungsstärke und -dauer eine wichtige Rolle.

Zu den bisher erkannten Risiken in Bezug auf die Schädlichkeit der Strahlung kommen unbekannte neue Risiken in Verbindung mit der neuen Technologie und den neuen Frequenzen von 5G.

Wie wird unsere Welt in 20 Jahren aussehen? Wie werden Mensch und Natur mit dem Übermaß an Elektrosmog zurechtkommen? Vertragen wir noch mehr 5G?
„Die Pläne zur Implementierung von 5G drohen ernste irreversible Konsequenzen für den Menschen und dauerhafte Schäden in allen Ökosystemen der Erde zur Folge zu haben.“
Quelle: Aufruf von über 400 Mediziner und Naturwissenschaftler, die umgehend genaue Untersuchungen fordern.

Es ist völlig unabsehbar, in welcher realen Dosis wir zukünftig der Strahlung ausgesetzt sein werden und wie gerade die hohen Frequenzen und starken Intensitäten auf Mensch und Natur wirken. Doch fest steht schon jetzt: Der vollständige Ausbau von 5G wird allein in Deutschland etwa 750.000 neue Sendestationen bedeuten.

Hier gehts zur offiziellen Mobilfunk-Versorgungskarte der Bundesregierung.

Holzschutzmittel: geschütztes Holz – gesundheitsgeschädigte Bewohner

1Holzverschalung

Der Xylamon-Prozess

Die massenhaft und bedenkenlos eingesetzten Holzschutzmittel der 1960er, 70er und 80er Jahre führten zum größten Umweltstrafverfahren der deutschen Justizgeschichte. Zwei Geschäftsführern des marktführenden Holzschutzmittelherstellers Desowag (BAYER) wurde vorgeworfen, sie hätten im Zeitraum 1978/79 fahrlässig und seit 1979 vorsätzlich gefährliche Körperverletzung begangen. Der Tatbestand: Sie hatten gesundheitsschädliche Holzschutzmittel in den Handel gebracht und damit die Gesundheit abertausender Menschen stark geschädigt. Und das, obwohl ihnen die Gefährlichkeit bekannt gewesen sei.

Xyladecor und Xylamon waren die Namen der Mittel, die Millionen ahnungslose Hausbesitzer, voller Vertrauen in Hersteller und Behörden, in ihre Häuser einbrachten. Sie waren überzeugt, mit dem Schutz ihres Holzes zu Hause etwas Positives zu bewirken. Suggerierten doch aufwendige Werbekampagnen die angebliche unbedingte Notwendigkeit, das Holz vor Insekten- und Pilzbefall zu schützen. Selbst der Gesetzgeber griff ein: Zwischen 1956 und 1989 mussten gar laut rechtsgültiger Norm alle neu erstellten Gebäude mit Holzschutzmitteln behandelt werden. Und das, obwohl bereits 1951 über Todesfälle in Verbindung mit PCP und Lindan berichtet wurde – eben jenen Bioziden, von welchen die Schutzwirkung vor Insekten und Pilzen ausging.

Keine Wirkung ohne Nebenwirkung

PCP, kurz für Pentachlorphenol, war das am meisten in Holzschutzmitteln eingesetzte Fungizid. Bis zu seinem Verbot 1989 erfolgte der Einsatz in großen Mengen. Man geht davon aus, dass fünf bis sechs Millionen Häuser mit der hochgefährlichen, eindeutig krebserzeugenden Chemikalie behandelt wurden. In vielen Fällen war das eingesetzte PCP zusätzlich mit Dioxin verunreinigt – einem der giftigsten Stoffe, den die Menschheit je entwickelt hat. Noch 5 Jahre vor dem Verbot von PCP wurde das Gift vom Bundesgesundheitsamt als „sicher nicht krebserregend“ bezeichnet.

Lindan, ein Insektizid und potentes Neurotoxin, war ein weiterer gefährlicher Bestandteil der Holzschutzmittel. Aufgrund seiner toxischen, krebserzeugenden und möglicherweise erbgutverändernden Eigenschaften darf es seit 1984 in Deutschland nicht mehr hergestellt werden. Sein Einsatz war aber bis 2007 in der EU erlaubt.

Holzschutzmittel sollten sicher vor Holzwurmbefall schützen.
„Xylamon Holzwurm-Tod ist ein sicheres Mittel für die Holzwurmbekämpfung. Es schützt gleichzeitig vor Neubefall“, war nebst einem lächelnden Männchen mit Daumen hoch auf dem Produkt der Desowag zu lesen.

So haben also die hochtoxischen Inhaltsstoffe PCP und Lindan nicht nur Holzwurm und Pilz zur Strecke gebracht, sondern auch die Gesundheit mehrerer 100 000 Menschen allein in den alten Bundesländern geschädigt.

Vergiftetes Holz

Bei dem verwendeten Giftcocktail aus PCP, Lindan und Dioxin, handelt es sich um schwerflüchtige Schadstoffe. Anders als bei leichtflüchtigen Schadstoffen bleiben die Schwerflüchter weitgehend am Material gebunden.

So ist die Gesundheitsgefahr durch Holzbalken, Holzverkleidungen und Dachstühle auch heute noch, Jahrzehnte nach Verbot der hochgefährlichen Inhaltsstoffe, gerade in Altbauen häufig ein Problem.

In etwa jedem zweiten Haus in Deutschland sind die gefährlichen Mittel eingebracht worden. Daher finden sich noch heute, Jahrzehnte nach der Anwendung, bei Untersuchungen z. T. extrem hohe Werte von PCP und Lindan in der Raumluft und im Hausstaub.

Für Dachstühle waren die gefährlichen Holzschutzmittel über 3 Jahrzehnte gesetzlich vorgeschrieben.
Behandeltes Holz kann bis zu 1000 mg/kg PCP enthalten. Mit der Anwesenheit von Dioxinen ist zu rechnen.

Zusätzliche Gefahren lauern bei Sanierungen. Werden behandelte Hölzer konventionell abgeschliffen, kommt es zur Freisetzung enorm hoher Schadstoffmengen. Aber auch energetische Sanierungen bergen ein Problem: Seit einigen Jahren werden Häuser dank Förderprogrammen gedämmt und luftdichtere Gebäudehüllen forciert. So findet kaum mehr Luftwechsel statt und die Gifte werden im Haus eingeschlossen.

Ruinierte Gesundheit

Gesundheitsschäden bei zahlreichen Betroffenen führte zur Gründung der Interessengemeinschaft der Holzschutzmittel-Geschädigten (IHG) im Mai 1983. Diese stellte 1984 Strafanzeige gegen die Hersteller. Nach 5 Jahren Ermittlungsarbeit wurde 1989 eine rund 650 Seiten umfassende Anklageschrift vorgelegt. Die Staatsanwaltschaft war 2300 Strafanzeigen und hunderten dramatischen Leidensgeschichten nachgegangen. Doch ohne Erfolg: Im Juli 1990 hat die Umweltstrafkammer des Landgerichts Frankfurt/Main die Eröffnung des Verfahrens abgelehnt, ohne überhaupt in eine Beweisaufnahme einzutreten. Der Nachweis der Kausalität sei »nicht mit der für eine strafrechtliche Verurteilung zu fordernden Sicherheit zu erbringen«.

Desowag Geschäftsführer Hagedorn: „Wenn wir die Packungen ändern, machen wir doch im Nachhinein auf die Giftigkeit aufmerksam.“

Heute zeigen die wissenschaftlichen Arbeiten über die gesundheitlichen Auswirkungen von Holzschutzmitteln sowie Untersuchungen von Holzschutzmittel-Geschädigten, dass für die vielen Beschwerden und Erkrankungen die toxischen Einwirkungen eine entweder verursachende, auslösende oder verstärkende Rolle spielen. Manche Betroffene erlitten akute Gesundheitsschädigungen während der Verarbeitung, andere bekamen durch die jahrelange Ausgasungen chronische Vergiftungen. Organische Spätschäden traten teilweise noch nach 20 bis 30 Jahren auf. Tragisch: Treten Symptome schleichend oder erst lange Zeit nach der Holzbehandlung auf, werden sie meist nicht mit den Holzschutzmitteln in Zusammenhang gebracht.

Bei behandelten Hölzern befinden sich die Gifte in der äußeren Schicht des Materials.
In Holzschutzmitteln lag ein Mischungsverhältnis PCP mit Lindan von 10:1 vor. Etwa 90 % der Gifte befinden sich in den äußeren 3-5 mm der behandelten Hölzer. Die daraus resultierende Belastung der Raumluft führt zu z. T. zu erheblichen Sekundärkontaminationen der Raumausstattung.

Die Liste der Schädigungen durch Biozide ist lang

Die Liste der Symptome chronischer Vergiftungen durch PCP (und dessen Verunreinigung Dioxin) ist lang. So reicht die Palette von psychopathologischen Symptomen über neurologische, dermatologische zu allgemeinen und internistischen. Seit 1990 ist PCP als eindeutig krebserregend eingestuft. Es ist erbgutverändernd, fruchtschädigend, neuro- ,immun- und lebertoxisch.

Auch Lindan gilt als krebserzeugend. Es ist ein potentes Neurotoxin. Es steht in Verdacht Nervenschädigungen, Parkinson und Multiple Sklerose auszulösen, hat Auswirkungen auf das Immunsystem und steht in Verdacht zu Veränderung der inneren Organe und der Blutbildung zu führen.

Die Aufnahme der Gifte geschieht über vor allem die Haut und die Atmungsorgane. Bis heute ist nicht völlig geklärt, wie die Mittel auf den menschlichen Körper wirken.

Analysemöglichkeiten

Wenn Sie den Verdacht haben, dass in Ihrem Haus die gefährlichen Holzschutzmittel angewendet wurden, bringt eine baubiologische Analyse Klarheit. Betroffen sein können alle in Innenräumen verbauten Hölzer. Häufig wurde das gesamte Holz der tragenden Konstruktion, aber ebenso Fenster, Türen, Zargen, Wand- und Deckenverkleidungen, Fußböden, Treppen bis hin zu Möbeln mit dem Giftcocktail behandelt. Je nach individueller Situation können Material-, Staub- oder Raumluftproben genommen und analysiert werden. Besonders für PCP gibt es eindeutige Richt- und Grenzwerte, sodass sowohl Gesundheitsgefahren als auch Maßnahmen klar definiert sind.

„Die Geschichte geht weiter und fängt wieder von vorne an“

sagt Erich Schöndorf, Staatsanwalt und Ankläger des Xylamon-Prozesses. Ende 1991 wurde seiner Beschwerde stattgegeben und das Gerichtsverfahren schließlich zugelassen.

Nach insgesamt 12 ½ Jahren und 3 Urteilssprüchen endet der Strafprozess gegen die beiden Angeklagten im November 1996 mit einer Geldbuße. Sie müssen jeweils 100.000 DM (ca. 50.000 €) an die Gerichtskasse zahlen, die Fa. BAYER AG sowie die Deutsche Solvay GmbH, die Eigentümer der Desowag, müssen 4 Millionen DM (ca. 2 Millionen Euro) an die Universität Gießen überweisen, um dort einen Lehrstuhl für Toxikologie der Innenraumluft einzurichten. Somit ist der Prozess glimpflich für die beiden Angeklagten ausgegangen – als Begründung führt der Richter u. a. das fortgeschrittene Lebensalter der angeklagten Geschäftsführer an.

Staatsanwalt Schöndorf hat über ein Jahrzehnt für die Geschädigten gekämpft, aber auch gegen seinen Arbeitgeber, die Justiz. Mehrfach wurde von ihm gefordert, das Verfahren einzustellen, doch Schönberg ließ sich nicht kleinkriegen. Nach Prozessende quittierte er den Justizdienst. Er wurde Professor für öffentliches Recht und Umwelt. Zwei Jahre später wurde das Urteil wegen eines Formfehlers wieder aufgehoben.

Vergessen bleiben die Opfer der PCP- und lindanhaltigen Holzschutzmittel. Sie sind mehrfache Opfer eines Skandals: gesundheitlich, finanziell und menschlich.

Legal vergiftet, dann vergessen

SWR Doku (45 Min.): Die Holzschutzmittel Opfer – Xyladecor – Legal vergiftet, dann vergessen
Es gibt Tausende von Holzschutzmittelgeschädigten, die damals krank wurden. Und es gibt neue Opfer. Der sehenswerte Film schlägt einen Bogen vom Xylamon-Prozess bis zu den Inhaltsstoffen heutiger Holzschutzmittel.

„Wunderfaser“ Asbest: die unvergängliche Krebsgefahr

asbesthaltige Fassadenplatten müssen fachgerecht entsorgt werden

Asbest ist die Bezeichnung für bestimmte natürlich vorkommende faserförmige Silikate, aus denen sich Fasern gewinnen lassen. Das Wort kommt aus dem Altgriechischen. Asbestos heißt „unvergänglich“. Kein Wunder bei den folgenden Eigenschaften: größte Festigkeit, hitze- und säurebeständig, unbrennbar, verrottungsresistent, bindefähig und bestens dämmend. Das daher als „Wunderfaser“ bezeichnete Produkt wird seit 200 Jahren zu verschiedenen Zwecken eingesetzt.

Die erste Anwendung der Faser datiert zurück in die 1820er Jahre. Damals wurde die Kleidung von Feuerwehrleuten aus Asbestfasern hergestellt.

Etwa ab 1900 begann die massenhafte Verwendung von Asbest zur Herstellung von letztendlich rund 3000 unterschiedlichsten Produkten. Neben den bekannten Faserzementplatten für Dächer oder Fassaden, Blumentrögen oder feuerfesten Dämmungen wurden z. B. auch Postsäcke, Knöpfe, Telefongehäuse, Fallschirme, Getränkefilter oder Zahnpasta mit Asbest hergestellt. Die Firma Johnson&Johnson (USA) stellte gar 29 Jahre (bis zu Jahr 2000 !) einen asbesthaltigen Babypuder her. 38 000 Geschädigte, viele von ihnen an Krebs erkrankt, ⮩ kämpfen bis heute um eine Entschädigung.

In den 1960ern bis 1980ern kam es zu einem regelrechten Asbestboom, der jedoch zumindest in Deutschland 1993 ein jähes Ende nahm. Längst überfällig wurde offiziell, was sich schon über Jahrzehnte gezeigt hatte: Die eingeatmeten Fasern verursachen Krebs. Zu diesem Zeitpunkt wurden bereits über ein Jahrhundert hinweg in Deutschland überwiegend bedenkenlos Millionen Tonnen asbesthaltiges Material verbaut. Und das meiste davon (ca. 80 %) steckt noch heute in asbesthaltigen Platten auf Dächern und Fassaden oder verbirgt sich sonst wo im Gebäude. Besonders betroffen sind Gebäude, die zwischen etwa 1960 bis 1990 erbaut wurden. In ihnen sei mit fast hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit Asbest zu finden, so der Norddeutsche Asbestsanierungsverband.

Extrem gesundheitsgefährdend

Asbest gilt als extrem gesundheitsgefährdend, denn er zerteilt sich in spezielle Fasern, die sehr leicht eingeatmet werden. Die Fasern dringen tief in die Lunge ein, reizen und vernarben diese. Asbestose ist die Bezeichnung der Lungenverhärtung durch diese Vernarbung. Da der Körper die Fasern nicht abbauen kann, entstehen zunächst chronische Entzündungen und schließlich mit einer mittleren Latenz von 30 Jahren Tumore, wobei der Schwankungsbereich 10 bis 60 (!) Jahre beträgt. Da die Fasern auch angrenzende Gewebe erreichen können, sind weitere Organe (Kehlkopf, Brust-, Rippenfell, Eierstöcke) durch Krebs betroffen. Trotz des Verbots sind noch heute, fast 30 Jahre später, in Deutschland weit über die Hälfte aller berufsbedingten Todesfälle auf Asbest zurückzuführen. Ein EU-weites vollständiges Verbot für Asbest wurde übrigens erst 2005 ausgesprochen.

Asbest ist eine sehr erst zu nehmende Gesundheitsgefahr
Global gesehen ist die Asbestproblematik weiterhin akut. Die Gefährlichkeit wird von den Verantwortlichen ignoriert.

Die Mühlen der Erkenntnis und Aufarbeitung sind langsam. Eine traurige Tatsache, wenn man bedenkt, dass Asbestose bereits um 1900 als Krankheit erkannt und der daraus folgende Lungenkrebs 1936 als Berufskrankheit bekannt war. Die ersten Opfer waren also Arbeiter, die asbesthaltige Materialien hergestellt oder verarbeitet hatten und dafür aufgrund schwerer oder tödlicher Krankheiten um viele Lebensjahre betrogen wurden.

„Fast 40.000 Menschen mussten als offiziell anerkannte Berufskranke durch Asbest bis heute einen frühen Tod sterben. Die Dunkelziffer ist vermutlich doppelt so hoch. In Deutschland starben allein im Jahr 2015 fast 1.600 Menschen, in Europa mehr als 10.000 und weltweit über 150.000 Menschen an Asbesterkrankungen. Man rechnet bei den Erkrankungen, dass die „Spitze des Eisbergs“ erst 2020-2025 erreicht sein wird. Das liegt daran, dass zwischen dem Zeitpunkt der Schädigung und dem Ausbruch der Erkrankung mehrere Jahrzehnte liegen können,“ informiert die ⮩ Asbestose Selbsthilfegruppe.

Doch der gefährliche Stoff wurde wider besseren Wissens trotzdem als „Wunderfaser“ jahrzehntelang bedenkenlos weiter angepriesen und seine Krebsgefahr von der Industrie geleugnet.

Auch wenn Europas größte Asbestmine in der Balangero, Italien, 1990 stillgelegt wurde, in anderen Regionen der Welt wird auch heute noch massenhaft Asbest abgebaut: im Jahr 2020 weltweit 1,2 Millionen Tonnen. Der Spitzenproduzent ist Russland, gefolgt von Kasachstan, China und Brasilien. Global gesehen ist die Asbestproblematik weiterhin akut. Asbestfasern sind überall vorhanden. Sogar in der Antarktis finden sich ~20 Fasern pro Kubikmeter Luft.

Haupteinsatzgebiet für Asbest war die Baustoffherstellung

Der propagierte Vorteil der Langlebigkeit bedeutet im Umkehrschluss, dass Asbest auch heute noch in zahlreichen Wohnungen anzutreffen ist. Als problematisch sah man lange nur schwach gebundene Asbestprodukte. Aus diesen Produkten löst sich die Asbestfaser sehr leicht heraus. Dies gilt besonders für Spritzasbest, der als Brandschutz für tragende Elemente verwendet wurde. Aber auch alte Nachtspeicheröfen enthalten schwach gebundenen Asbest. Ein weiterer Klassiker sind Bodenbeläge, die in den 1960ern als Cushion-Vinyl-Beläge einen Siegeszug erlebten. Das Trägermaterial ähnelt optisch Pappe, enthält aber schwach gebundenen Asbest. Ebenso gefährlich sind Asbesttextilien, alte Dichtungen oder Dämmungen.

asbesthaltiger Bodenbelag
ältere Floor-Flex Platten enthalten Asbest
gefährlich: asbesthaltige Kleber
Bodenkleber und Spachtelmassen können asbesthaltig sein

Doch auch von fest gebundenem Asbest geht eine Gesundheitsgefahr aus. Dazu gehören z. B. Dach- und Fassadenplatten (oft „Eternitplatten“ genannt), Blumenkästen, Putze, Spachtelmassen, Fliesen- und Bitumenkleber oder auch Vinyl-Asbest-Fliesen (Floor-Flex). Bei diesen Produkten ist der Asbest zwar fest ins Material eingebunden. Trotzdem auch hier bitte Vorsicht: werden die Produkte thermischen oder mechanischen Einwirkungen ausgesetzt, bearbeitet oder gehen sie zu Bruch, werden die kritischen Fasern z. T. in großen Mengen freigesetzt.

Wie kann man Asbest erkennen?

Mit bloßem Auge ist dies nicht möglich. Die Asbestfasern sind zu klein. Asbestfasern bestehen aus millionenfach aneinander gelagerten Kristalliten. Haben Sie ⮩ Verdacht auf asbesthaltige Materialien in oder an Ihrem Haus, so bringt eine Laboranalyse des Materials Klarheit. Auch Staubuntersuchungen oder Kontaktklebeproben können vorgenommen werden.

Laboruntersuchung auf Asbest
Ob es sich bei verdächtigen Materialien um Asbest handelt, klärt eine Laboruntersuchung in einem qualifizierten Fachlabor.
Graphitklebestempel zum Nachweis von Asbestfasern
Graphitklebestempel sind Probenehmer für Kontaktklebeproben

Typische Asbestquellen im Wohnumfeld sind:

  • Asbestzementplatten an Fassaden oder Dächern sowie Wellplatten (bis 1993)
  • Fußbodenbeläge (Flor-Flex-Platten und Cushion-Vinyl-Bodenbeläge)
  • alte Fliesenkleber, Estriche, Spachtelmassen (betroffen sind ca. 25 % der vor 1995 errichteten Gebäude)
  • Blumenkästen oder Fensterbänke
  • Spritzasbest als Brandschutzummantelung
  • Asbestpappe
  • Putze (z. B. in Heizungsnischen, Fensterlaibungen und an Türanschlüssen)
  • Nachtspeicheröfen (bis ca. 1972)
  • alte Dichtungsschnüre an Öfen
  • alte Dämmungen (zwischen 1960 und 1980)

Entfernen von asbesthaltigen Materialien

In Deutschland dürfen nur zertifizierte Firmen / Handwerker asbesthaltige Materialien sanieren oder entsorgen. Dabei gelten strengen Schutzmaßnahmen, die u. a. ein staubdichtes Arbeiten und den Einsatz von besonderen Absauggeräten vorschreiben. Denn es sollen weder die ausführenden Fachpersonen noch die Bewohner einer Gefahr durch Asbestfasern ausgesetzt werden.

asbesthaltiger Muell
Werden asbesthaltige Produkte entsorgt, gilt der gesamte Abfall als gefährlich.

Jährlich fallen viele Tonnen asbesthaltiger Müll an. Oft wird Asbest unwissentlich entfernt oder es wird versucht, „kostensparend“ zu entsorgen. Neben den Gesundheitsgefahren, die bei solchen Arbeiten entstehen, gilt es zu bedenken, dass der unsachgemäße Umgang mit Asbest eine Straftat darstellt.

Mehr zum Thema Asbest erfahren Sie in der vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales herausgegebenen ⮩ Leitlinie für die Asbesterkundung zur Vorbereitung von Arbeiten in und an älteren Gebäuden

Digital Detox aus baubiologischer Sicht

digital detox aus baubiologischer sicht

Digital Detox sollte nicht nur eine psychisch-mentale Entgiftung sein. Auch die Entlastung von körperlichen Stressfaktoren durch Elektrosmog ist eine wichtiger positiver Nebeneffekt von Digital Detox.

Digitalisierung im Alltag

Die Digitalisierung durchdringt inzwischen unseren Alltag und hat uns fest im Griff. Während der Arbeitszeit nutzen wir Computer, das Smartphone ist unser ständiger Begleiter, zu Hause steuert Smart Home unser Heim, zur Entspannung konsumieren wir digitale Medien und selbst die Kleinsten spielen und lernen online. Neben zahlreichen Vorteilen, die uns die digitale Welt bietet, zeigen sich auch mehr und mehr Schattenseiten: Das offensichtliche Suchtpotential, die krankhafte Fear of Missing Out (Angst, etwas zu verpassen) oder Social Media Mobbing sind einige Negativaspekte, die auf unsere Psyche wirken. Aber auch auf unseren Körper zeigt der digitalisierte Alltag negative Effekte. Je mehr Zeit wir in der digitalen Welt verbringen, desto weniger bewegen wir uns – mit allen damit verbundenen Nachteilen.

Digital Detox ist eine bewusste eine Pause von der digitalen Welt. Inzwischen gibt es ein viele Angebote, dies umzusetzen: von kostspieligen Seminare, in denen man die digitale Entgiftung erlernt bis hin zu ⮩ Digital-Detox-Urlauben. Doch es gibt auch baubiologische Möglichkeiten, die negativen Aspekte des digitalen Konsums zu reduzieren. Und das mit einem tollen Nebeneffekt: der Verringerung von Elektrosmog.

Elektrosmog ist ein weiterer Effekt der zunehmenden Digitalisierung

Elektrosmog bezeichnet die täglichen Belastungen des Menschen und der Umwelt durch technisch erzeugte elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder. Das Wort entstand bereits Anfang der 1980er Jahre. “Smog” ist hierbei ein Kunstwort aus “smoke” (Rauch) und “fog” (Nebel). Zum Elektrosmog gehören z. B. neben Funkwellen, welche Mobilfunkmasten, Smartphones und unzählige weitere Geräte aussenden, auch elektrische Felder aus Strominstallationen, Kabeln und Elektrogeräten sowie magnetische Felder der Bahn, von Freileitungen oder Transformatoren.

Viele Arbeitsplätze weisen hohe Elektrosmogbelastungen auf.
Elektrosmog am Arbeitsplatz: eine wenig beachtete Gesundheitsgefahr

Allen gemeinsam ist, dass ihre negativen gesundheitlichen Einflüsse erwiesen sind oder vermutet werden. Allein in Bezug auf Funkwellen gibt es inzwischen weit über tausend Studien, die schädigende Auswirkungen wie z. B. neurologische Störungen oder eine erhöhte Krebsgefahr nachweisen. Besonders die Dauerbelastung durch Elektrosmog ist sehr kritisch zu sehen. So sollte Digital Detox nicht nur eine psychisch-mentale Entgiftung sein. Auch die Entlastung von körperlichen Stressfaktoren durch Elektrosmog ist ein wichtiger positiver Nebeneffekt von Digital Detox. Doch Elektrosmog ist unsichtbar. Wie kann man nun die eigene Belastung verringern?

Elektrosmog erkennen

Die Berufsgruppe der Baubiologen und darunter insbesondere jene Baubiologinnen und Baubiologen mit Zusatzqualifikation in baubiologischer Messtechnik, sind darauf spezialisiert, Elektrosmog messtechnisch zu erkennen.

Als Expertinnen und Experten mit entsprechender Ausrüstung können sie alle in Innenräumen vorliegenden Belastungen sicher detektieren. Quellen werden ausfindig gemacht und Ergebnisse nach baubiologischen Richtwerten bewertet. Sie erarbeiten professionelle Strategien zur Vermeidung oder Reduzierung und begleiten sachverständig deren Umsetzung.

Zudem gibt es inzwischen ⮩ laientaugliche Messgeräte, die zumindest (sofern es sich um zuverlässige Modelle und die richtige Handhabung handelt) einen groben Überblick über die Elektrosmog-Situation für jeden möglich machen.

Abschalten – Abstand – Abschirmen

Der einfachste Weg zum Elektrosmog Detox: Schalten Sie ab!

  • Wo kein Strom fließt und keine Spannung anliegt, kann Elektrosmog erst gar nicht entstehen. Elektrische Geräte sollten daher bei Nichtgebrauch immer vom Stromnetz getrennt werden. Nutzen Sie am besten abschaltbare Steckdosenleisten. In manchen Fällen kann es sogar sinnvoll sein, ganze Stromkreise mittels Netzfreischalter über Nacht abzuschalten.
  • Smartphone öfter mal – und besonders nachts – ausschalten. Viele Smartphones sind übrigens im Flugmodus funkwellenfrei. Längere Nachrichten lesen und beantworten oder auch das Lesen von Artikeln kann man gut im Flugmodus.
Elektrosmog - heute nicht
Heute einfach mal abschalten!
  • Die WLAN- und Bluetoothfunktion läßt sich an Smartphones, Tablets und Computern ausschalten. Aktivieren Sie die Funktion nur, wenn Sie sie wirklich benötigen.
  • Statt über WLAN können Sie mit Ihrem Laptop auch funkwellenfrei über LAN-Kabel surfen. Das gleiche gilt für Tablets, die Sie mittels entsprechendem Adapter per Kabel mit dem Router verbinden können. Sogar einige Smartphone bieten diese Funktion neuerdings an!
  • Verzichten Sie auf Dauerbestrahlung durch WLAN-Router, besonders während der sensiblen Schlafphase. Bei den meisten Geräten könne eine automatische Nachtabschaltung einstellen und bei guten Geräten sogar die Sendeleistung anpassen.

Halten Sie Abstand zu allen Elektrosmogquellen!

  • Gerade am Schlafplatz sollten Sie zu allen Steckdosen und kabelführenden Leitungen mindestens 1 Meter Abstand halten.
Halten Sie Abstand zu Elektrosmogquellen
Abstand zu Elektrosmogquellen reduziert die Belastung erheblich.
  • Tragen Sie eingeschaltete Smartphones nicht am Körper, sondern in einer separaten Tasche. Wenn Sie telefonieren, tun Sie dies am besten über die Freisprechfunktion und halten das Gerät nicht an Ihren Kopf. Da die Funkstrahlung mit dem Quadrat zur Entfernung abnimmt, machen einige Dezimeter bereits einen deutlichen Unterschied.
  • Halten Sie Abstand zu Mobilfunkmasten und sonstigen funkenden Basisstationen (von WLAN-Routern, Schnurlostelefonen etc.)

Abschirmen ist eine Sache für Experten!

Und was ist, wenn der Elektrosmog von anderswo eindringt und sich daher weder abschalten lässt noch ein ausreichender Abstand möglich ist? Besonders für jenen Elektrosmog der elektromagnetischen Wellen der Funkstrahlung gibt es effektive baubiologische Abschirmmaßnahmen. Grundlage jeder Abschirmmaßnahme ist zunächst eine ⮩ messtechnische Analyse der jeweiligen Situation mit Ermittlung aller Quellen und Intensitäten. Elektromagnetische Wellen können entweder mittels Reflexion (zurückwerfen) oder mittels Absorption (aufsaugen) verringert werden. Trifft eine elektromagnetische Welle auf ein absorbierendes Element (z.B. eine dicke Wand aus Beton), so ist ihre Intensität hinter der Wand geringer, die Belastung also vermindert. Meist kommt in der baubiologischen Praxis die Abschirmung mittels Reflexion zum Einsatz. Hierbei werden bestimmte Abschirmmaterialien (z.B. Folien, Gewebe, Anstriche) zwischen der Quelle und dem zu schützenden Bereich angebracht.

Abschrimgewebe helfen die Elektrosmogbelastung zu reduzieren.
Abschirmgewebe richtig angebracht helfen die Belastung durch Funkwellen zu verringern.

Bei den Abschirmmaterialien handelt es sich um elektrisch leitende Flächen, welche die Fähigkeit haben, die Wellen zurückzuwerfen. Auch das führt folglich zu einer verminderten Belastung hinter der Abschirmfläche. Werden aber Abschirmflächen an falschen Stellen oder auch unsachgemäß angebracht, kann es aufgrund des Reflexionseffekts auch zu einer Verschlechterung der Situation kommen. Zudem beeinflussen Abschirmmaßnahmen gegen elektrische Felder die Verteilung von elektromagnetischen Wellen und umgekehrt. Um eine Situation nicht zu verschlimmbessern, ist es notwendig, die individuelle Situation ganzheitlich sachverständig zu erfassen und auf diese genau abgestimmte Abschirmkonzept zu entwickeln. In vielen Fällen ist dann eine deutliche und auch messtechnisch nachweisbare Reduzierung von Elektrosmog möglich.

Warum Kinder vor Elektrosmog stärker geschützt werden müssen

kind am handy titel

Kinder befinden sich noch in der körperlichen und geistigen Entwicklung. Daher reagieren sie in vielen Bereichen empfindlicher als Erwachsene.

Laut Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) besteht bei der Frage, ob sich die Nutzung von Mobiltelefonen durch Kinder gesundheitlich auswirken könnte, nach wie vor Unsicherheit in der Risikobewertung.

Aufgrund dieser Unsicherheiten rät das BfS dazu, Kinder vorsorglich möglichst wenig elektromagnetischen Feldern und somit Elektrosmog auszusetzen.

Doch die Realität sieht anders aus. Kinder sind heute schon als Ungeborene passiv der Strahlung von Smartphones und Tablets – oft in unmittelbarer Nähe – sowie von DECT-Telefonen, WLAN-Routern und Sendemasten ausgesetzt.

Schon im Kleinkindalter bekommen immer mehr der Kleinsten von ihren Eltern ein Smartphone oder ein Tablet zur Benutzung. Nutzten 2014 weniger als ein Viertel (20 %) der Kinder ein Smartphone, waren es 2019 schon fast dreimal so viel (54 %). Im Alter von 12 Jahren haben heute 97 % aller Kinder ein Smartphone. Dazu kommen Tablet, Computer und Fernseher als zusätzliche Elektrosmogquellen zu Hause.

Erziehungseinrichtungen und staatliche Stellen fordern, Tablets und Smartphones als Lernmittel einzuführen.

Was kann dieser Trend der zunehmenden Digitalisierung für die Entwicklung unserer Kinder bedeuten?

Entwicklungsstörungen bei Kindern nachgewiesen

Eltern, die ihren Kindern zu früh Smartphone oder Tablet in die Hand drücken, gefährden die Entwicklung ihrer Kinder. Das lässt eine Untersuchung des Kölner Instituts für Medizinökonomie und medizinische Versorgungsforschung vermuten. Neben Folgen wie Schlaf- und Sprachstörungen und Fettleibigkeit bestehe bei Zwei- bis Fünfjährigen ein signifikanter Zusammenhang zwischen einer halbstündigen Nutzung von Bildschirmmedien und motorischer Hyperaktivität, Konzentrationsstörungen und allgemeiner psychischer Auffälligkeit.

Eine amerikanische Studie fand heraus, dass bereits ein einstündiges Starren auf einen Bildschirm die weiße Gehirnmasse des Kindes schrumpfen lässt. Und genau diese ist für die Entwicklung der Sprach- und Schreibfähigkeiten von enormer Wichtigkeit. Der negative Effekt steige mit dem Medienkonsum, erklärt einer der beteiligten Wissenschaftler. Je länger, desto schwächer die Gehirnleistung.

Auch wenn der Zusammenhang zwischen Bildschirmzeit und Denkfähigkeit noch weiter erforscht und verstanden werden muss, zeigen die bisherigen Ergebnisse: Die Bildschirmzeit von Kindern sollte begrenzt und zusätzlich gesunde Gewohnheiten der Kinder gestärkt werden. In Deutschland gibt es dazu leider derzeit noch keine offiziellen Empfehlungen.

Kanadische Experten haben, anhand von Forschungsergebnissen 2016, solche erlassen: mindestens eine Stunde körperliche Bewegung täglich, nicht mehr als zwei Stunden vor einem Bildschirm und zwischen neun und elf Stunden Schlaf.

Doch auch hier zeigt die Realität: fast ein Drittel der Kinder erfüllt keine einzige der drei Maßgaben, und fast die Hälfte nur eine davon. Nur fünf Prozent der Kinder erfüllten alle Empfehlungen und das mit sehr gut messbarem Erfolg. In Bezug auf die Lernfähigkeit, den sprachlichen Entwicklungsstand und das Kurzzeitgedächtnis schnitten sie am besten ab.

In Deutschland engagiert sich der Ulmer Psychiatrie-Professor Dr. Dr. Manfred Spitzer, bekannt durch seine Bücher „Digitale Demenz“ und „Die Smartphone Epidemie“ für Kinder und Jugendliche. Diese leiden „im Hinblick auf die Entwicklung ihrer Denkfähigkeit durch zu viel Bildschirmzeit“. Es werde „höchste Zeit, dass die Politik damit aufhört, den Alltag unserer Kinder noch mehr digitalisieren zu wollen, als dies jetzt schon der Fall ist“, warnt der Neurowissenschaftler und Psychiater eindringlich.

Wirkt sich Elektrosmog negativ auf die Kindesentwicklung aus?

Auch wenn bisher Wirkungsmechanismen noch nicht vollständig erforscht sind, zeichnen epidemiologische Untersuchungen ein klares Bild darüber, dass sich Elektrosmog negativ auf die Kleinsten auswirkt.

Eine besonders auffällige Entwicklung vollzieht sich seit Jahren beim Krankheitsbild ADHS. Der Arztreport der Barmer GEK (2013) mit dem Schwerpunktthema ADHS weist einen dramatischen Anstieg der ADHS-Diagnosen in 5 Jahren um etwa 42% bei Kindern und Jugendlichen. Und diese Entwicklung betrifft nicht nur Deutschland. Auch in den USA sind inzwischen rund 20% der 14 bis 17-jährigen von ADHS betroffen.

Interessant hierbei: die massive Zunahme von ADHS findet statt, obwohl fast alle sonstigen Umweltbelastungen seit Jahren konstant geblieben oder sogar rückläufig sind.

Mittlerweile gibt es zahlreiche Studien die zeigen, dass elektromagnetische Felder wie sie die Funktechnologie verursachen, hierbei eine Rolle spielen. Eine Studie der WHO mit insgesamt knapp 29.000 Kindern untersuchte diesen Zusammenhang und fand eine 54%ige Erhöhung von Verhaltensauffälligkeiten (inkl. ADHS) bei Mobilfunkstrahlung ausgesetzten Kindern. Begannen die Kinder noch vor dem 7. Lebensjahr selbst mit dem Mobiltelefon zu telefonieren, waren gar bei 80% der Kinder Verhaltensauffälligkeiten zu finden. Die Studie begann bereits mit der Schwangerschaft der Mütter und deren Verhalten in Bezug auf Mobilfunkstrahlung.

Verschiedene Studien weisen außerdem nach, dass Kinder durch elektromagnetische Strahlung deutlich mehr gefährdet sind als Erwachsene. Denn Kinder absorbieren mehr Strahlung als Erwachsene: im Schädel doppelt so viel, im Knochenmark bis um das 10-fache.

Je jünger das Kind desto tiefer dringt die Mobilfunkstrahlung in den Schädel ein.
Das Eindringen der elektromagnetischen Strahlung im Vergleich. Links der Schädel eines 5-jährigen Kindes, in der Mitte eines 10-jährigen, rechts im Vergleich der Kopf eines Erwachsenen.

So übersteigt die Belastung bei Kindern sogar teils die offiziellen Grenzwerte, denn die bisherigen Methoden der Ermittlung (z.B. des SAR-Wertes) erfassen nicht die reale Strahlenbelastung einzelner Personen!

Statistiken und Studien weisen auch auf weitere Zusammenhänge zwischen einer Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern und Krankheitsbildern hin: Störung der neuronalen Entwicklung, Veränderungen der Myelisierung, ein erhöhtes Risiko für Hirntumore. Auch hier sind Kinder aus oben genannten Gründen besonders gefährdet.

Beim Schutz der Kinder sind die Eltern gefragt

Fruchtbarkeit und Schwangerschaft

Paare mit Kinderwunsch sollten sich schon rechtzeitig mit dem Thema Elektrosmog beschäftigen. Denn auch zum Thema Kinderwunsch gibt es interessante Erkenntnisse: Fünfzehn von 17 international durchgeführten Studien haben bisher die Schädigung der männlichen Spermien durch Mobilfunkstrahlung bestätigt. Eine verminderte Fruchtbarkeit als auch Schäden bei den Neugeborenen können laut Studienerkenntnissen die Folge sein.

Schützen Sie die Gesundheit Ihres Kindes und vermeiden Sie vor allem während der Schwangerschaft starke Mobilfunk-Strahlenquellen, damit die Zellreifung und Zellentwicklung nicht gestört wird! Somit verringern Sie nachhaltig das Risiko von Entwicklungsstörungen und Verhaltensauffälligkeiten Ihres Kindes und tun auch Ihrer Gesundheit etwas Gutes.

Eine Beratung durch eine ausgebildete Baubiologin oder einen Baubiologen gibt Ihnen hilfreiche Tipps, wie Sie dies umsetzen können.

Elektrosmog am Kinderbett

Das Babyfon gibt vielen Eltern das sichere Gefühl, über Babys Schlaf wachen zu können. Doch erzeugen die meisten Babyfone zu viel Elektrosmog und das direkt am Kinderbett. Dies liegt an der DECT-Technologie, mit der die Signale vieler Babyfone übertragen werden. Die Zeitschrift “Öko-Test” untersuchte 2013 zahlreiche Produkte. Fast die Hälfte fiel mit “mangelhaft” oder “ungenügend” durch. Testsieger waren Geräte ohne schädliche DECT-Strahlung, die auch nur dann funken, wenn das Baby sich meldet. Achten Sie also bei Kauf eines Babyfons auf diese Kriterien.

Strahlende Windeln, die per Funk Daten über den Windelzustand und Babys Schlafverhalten aufs Handy der Eltern senden? Pampers hat es mit der Windel “Lumi” auf den Markt gebracht.

Homeschooling und digitales Lernen

Das durch die Corona-Krise entstandene Homeschooling und auch das digitale Lernen führen die meisten Kinder am Tablet oder Smartphone kabellos durch. Dadurch werden Kinder noch mehr und zusätzlicher Strahlenbelastung ausgesetzt! Dies wird derzeit von den wenigsten Eltern, Lehrern und Politikern in Deutschland reflektiert.

Die meisten Kinder sind beim digitalen Lernen Elektrosmog ausgesetzt.
Die meisten Kinder sind beim Homeschooling oder digitalen Lernen Elektrosmog, vor allem durch Funkstrahlung, ausgesetzt. Online über WLAN, die strahlende DECT-Basisstation nebenan.

Anders in Italien. Laut Pressemitteilung (Mai 2021) gibt es den Gesetzesvorschlag die Smartphone-Nutzung bei Kindern zeitlich zu begrenzen.
So soll in den ersten drei Lebensjahren des Kindes ein absolutes Verbot der Nutzung elektronischer Geräte gelten. Von vier bis zwölf Jahren sollen Kinder Smartphones und Tablets zwar verwenden können, allerdings mit zeitlicher Beschränkung und unter Aufsicht von Erwachsenen. Von vier bis sechs Jahren sollen die Kinder nicht mehr als eine Stunde pro Tag mit elektronischen Geräten umgehen, von sechs bis acht sollen es maximal drei Stunden sein. Von neun bis zwölf Jahren sind dann maximal vier Stunden erlaubt. Eltern, die sich nicht an die Vorschriften halten, müssten mit Geldstrafen zwischen 300 Euro und 1.500 rechnen.

„Wir müssen vermeiden, dass die Erwachsenen von morgen mit einer Reihe von Krankheiten leben müssen, die vom ungeregelten Gebrauch elektronischer Geräte abhängen“, wird der Gesetzentwurf begründet. Es werden Konzentrationsverlust, Schwierigkeiten bei der Sprachentwicklung, Aggressivität, Stimmungsschwankungen und Schlafprobleme als Folgen angeführt.

Ob sich ein solcher Gesetzesentwurf mit drastischen Strafen für die Eltern durchsetzen lässt und überhaupt in dieser Form sinnvoll ist?

Wichtiger als Vorschriften und Strafen sollte eine umfassende Aufklärung besonders der Eltern durch Politik und Medien sein. Doch solange dies in Deutschland nicht stattfindet, bleibt es Aufgabe und Engagement der Eltern, entsprechende Informationen einzuholen und ihre Kinder vor den unerwünschten Auswirkungen von Digitalisierung und Elektrosmog zu schützen.

Mein Tipp: Beschränken Sie die Medienzeit Ihrer Kinder auf ein sinnvolles, notwendiges Maß. Verkabeln Sie die Geräte, die Ihre Kinder benutzen und prüfen Sie, dass die Funkfunktionen deaktiviert sind. Online sein, mit Freunden chatten oder Filme streamen geht auch ohne elektromagnetisch Felder und somit erheblich elektrosmogreduziert!

Selber Elektrosmog messen: Ist das sinnvoll?

ENV RD-10 - der ideale Detektor um als Laie Elektrosmog selber zu messsen

Elektrosmog messen, das sei nichts für Laien, hört man regelmäßig aus Expertenkreisen. Einschlägige Testberichte geben den günstigen Elektrosmogmessgeräten für Jedermann ungenügende Noten, Laien seien zudem mit der Bedienung und Interpretation der Messergebnisse überfordert, die Ergebnisse selbst viel zu ungenau für die Ableitung von Maßnahmen, lauten die Argumente.

Obwohl diese Punkte alle faktisch richtig sind, kann es durchaus trotzdem Sinn machen, sich auch als Laie mit der Messung von Elektrosmog zu befassen und diese mit einem Laien-Messgerät durchzuführen.

Situationen, in denen es sinnvoll ist, Elektrosmog selbst zu messen

Es gibt durchaus zahlreiche Alltagssituationen, in denen das Selbstmessen von Elektrosmog für jeden von Nutzen ist. Vorausgesetzt man weiß, was man tut, beherrscht Basiswissen, kann sein Messgerät richtig bedienen und vor allem: Man kennt die Möglichkeiten und Grenzen seines Geräts.

Mit einem Laien-Messgerät oder Detektor können Sie sich jederzeit einfach und schnell einen groben orientierenden Überblick zu einer Situation verschaffen. Einige sinnvolle Beispiele hierfür:

  • Zu Hause lässt sich feststellen, ob z.B. der WLAN-Router ausgeschaltet ist, wie oft und wie lange ein Handy sendet oder ob Ihr Tablet im Flugmodus wirklich keine Funkstrahlung emittiert.
  • Sie können jedes Ihrer (Haushalts-) Geräte messtechnisch „untersuchen“. Dabei ergeben sich oft interessante Erkenntnisse! Funkt Ihr Kühlschrank? Wie stark ist das Magnetfeld, dem Sie beim Kochen an Ihrem Herd ausgesetzt sind? Gibt es im Kinderzimmer funkendes Spielzeug?
  • Auf Reisen können Sie Ihren Schlafplatz auf Elektrosmog testen und bei starken Auffälligkeiten Geräte ausstecken oder um ein anderes Zimmer bitten.
  • Auch sonst, wenn Sie unterwegs sind, können Sie einfach Elektrosmog-Hotspots aufspüren und meiden. Dies ist gerade für besonders empfindliche Menschen von großem Nutzen.

Ihre Vorteile, wenn Sie sich zum Kauf eines Elektrosmog-Messgeräts entscheiden und selbst messen wollen:

  • Sie setzten sich mit den Grundlagen von Feldern, Wellen und Strahlung auseinander. Dieses Wissen und die Erfahrung, die Sie beim Messen sammeln, wird Ihnen in vielen Situationen hilfreich sein.
  • Der unsichtbare Elektrosmog wird für Sie und die Menschen in Ihrem Umfeld visuell bzw. akustisch dargestellt und damit verständlicher und greifbarer.
  • Laien-Messgeräte sind günstig und je nach Bauart meist robust und leicht zu transportieren.
  • Die Elektrosmog-Situation in unserem Umfeld ist nicht statisch! Sie ist vielmehr ständigen Veränderungen unterworfen. Die Belastung durch elektrische, magnetische und elektromagnetische Einflüsse nimmt besonders durch den Ausbau der Funknetze, des Internet of Things und die zunehmende Digitalisierung ständig zu. Wenn Sie also selbst messen, haben Sie die Möglichkeit, solche Veränderungen zu erkennen und weiterführende Maßnahmen einzuleiten.

Wo sind die Grenzen einer Laienmessung? Wann sollte man nicht selbst Elektrosmog messen?

Kleine Taschenmessgeräte oder auch günstige Elektrosmog-Messgeräte sind nicht in der Lage eindeutig bewertbare Ergebnisse zu liefern. Je nach Qualität und Empfindlichkeit sowie der jeweiligen Bauart der Geräte können Ergebnisse falsch ausfallen oder auch falsch interpretiert werden.

Zudem können solche Messgeräte in der Regel keine Analyse der einzelnen Funkdienste oder Frequenzen liefern – Informationen welche jedoch besonders für die Gesamtbewertung einer Situation oder für Sanierungen notwendig sind.

Auch zur Bewertung von Schlafplätzen eignen sich die Geräte nicht, da sie in der Regel weder empfindlich genug noch genau genug sind.

Um teure, professionelle Messgeräte hingegen zu bedienen, benötigen Sie ein großes Verständnis der messtechnischen Zusammenhänge z.B. durch eine entsprechende Ausbildung, genau Kenntnis über die komplexe Bedienung Ihres Messgerätes und entsprechende Erfahrung mit dem Messvorgang sowie mit der Bewertung der Ergebnisse.

Eine aussagekräftige Bewertung über die Belastung am Schlaf- oder Arbeitsplatz, über gesundheitliche Risiken oder die Notwendigkeit von Sanierungsmaßnahmen und deren zielführende Ausführung kann nur eine professionelle Messung bieten.

Meine Empfehlung für alle, die Elektrosmog selber messen wollen: Das ENV RD-10

Es gibt inzwischen eine unüberschaubare Auswahl an unterschiedlichen günstigen und teureren Elektrosmog-Messgeräten für den nichtprofessionellen Bereich. Doch welche dieser Geräte machen überhaupt für den Laien Sinn? Welche haben ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis? Und was soll und kann so ein Messgerät überhaupt leisten? Mit diesen Fragen sollten Sie sich vor dem Kauf eines Elektrosmog-Messgerätes beschäftigen.

Gute Geräte für Laien sind in der Regel so konzipiert, dass die Messergebnisse leicht ablesbar und interpretierbar sind und Sie nur wenig Vorwissen benötigen.

Ein gutes, zuverlässiges und leistungsfähiges Gerät ist das ENV RD-10, das zudem mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis aufwarten kann.

Elektrosmog Messung eines Druckers mit WLAN mit dem Detektor ENV RD-10
Das ENV RD-10 ist so konzipiert, dass die Messergebnisee auch von Laien leicht ablesbar und interpretierbar sind.

Was kann das ENV RD-10?

Das ENV RD-10 ist ein kompaktes, robustes, einfach zu bedienendes, doch überraschend ausgeklügeltes Tri-Mode-Messgerät (Messgerät mit drei Betriebsarten), denn es kann sowohl elektrische, als auch magnetische sowie elektromagnetische Felder messen. Es misst u.a. Felder von Mobilfunkbasisstationen, Smartphones und Handys, Smart Metern, WLAN-Routern und zahlreichen kabellosen Geräten. Ebenso misst das Gerät sowohl elektrische als auch magnetische Wechselfelder, welche unter anderem von Hochspannungsleitungen, Sicherungskästen und Haushaltsgeräten ausgehen.

Mit diesem Gerät können also 3 verschiedene „Arten“ von Elektrosmog gemessen werden.

Messung eines Handys mit dem Detektor ENV RD-10
Modus RF: Anzeige hochfrequenter Wellen
Messung eines Trafos mit dem Detektor ENV RD-10
Modus LFM: Anzeige magnetisches Wechselfeld
Messung eines schnurgebundenen Telefons mit dem Detektor ENV RD-10
Modus LFE: Anzeige elektrisches Wechselfeld

Das ENV RD-10 ist ein Detektor, der speziell für Laien entwickelt wurde. Es zeigt Ihnen die Stärke der Messergebnisse mittels 9 LEDs an: grün (gering), gelb (stark) und rot (extrem). Die Farbskala ist als einfache visuelle Interpretationsoberfläche gedacht. So soll es dem Benutzer ermöglicht werden, mittels einer einfachen intuitiven Oberfläche Messungen durchzuführen. Messungen mit diesem Gerät haben detektierenden Charakter.

Da das Gerät sehr robust und leicht ist (nur 50g!), lässt es sich einfach in Tasche, Jackentasche oder Koffer transportieren.

Entwicklung des ENV RD-10

Der Detektor wurde entwickelt, um elektrosensiblen Menschen in ihrem Alltag zu helfen. Aufgrund seines geringen Gewichts kann er während der Tagesaktivitäten mitgeführt werden. Messergebnisse des gelben und roten Bereichs werden von einem Warnton begleitet. Sind Sie in Bewegung, werden Ihnen Elektrosmog-Hotspots akustisch angezeigt. (Der Warnton lässt sich einfach mittels des Sound ON/OFF Schalter aus- oder wieder anschalten.)

Sowohl technisch interessierte als auch elektrosensible Menschen schätzen das ENV RD-10 connect, welches als zusätzliche Funktion Messwerte über einen längeren Zeitraum aufzeichnen kann. Die aufgezeichneten Daten des ENV RD-10 Model connect können auf einen Computer übertragen und ausgelesen werden.

Im Bereich elektromagnetischer Wellen kann das ENV RD-10 mit einem sehr weiten Frequenzbereich von 100 MHz bis 8 GHz aufwarten. Somit kann nahezu jede gängige Funkfrequenz, inklusive der aktuellen 5G Frequenzen, aufgespürt werden.

Im Bereich der elektrischen und magnetischen Felder umfasst der Frequenzbereich 50 Hz bis 50 kHz bzw. 10 kHz, was bedeutet dass hier alle haushaltsüblichen Geräte und auch Oberwellen erfasst werden. Felder die durch Bahnstrom erzeugt werden, kann das Gerät nicht erkennen.

Wie aussagekräftig sind die Messergebnisse des ENV RD-10?

Das Gerät enthält eine auf der Oberfläche integrierte Tabelle, welche die LED-Anzeige in numerische Messwerte umwandelt. Diese können auch begrenzt* zur Bewertung durch die baubiologischen Richtwerte herangezogen werden. Die vom Hersteller angegebene Genauigkeit der Messwerte ist für ein Messgerät dieser Preisklasse sehr gut.

Das ENV RD-10 ist ein Breitband-Detektor. Das bedeutet, dass er alle Signale aller Quellen im jeweiligen Betriebsmodus einfängt. Beispiel: Es werden sowohl die Emissionen einer Mobilfunkbasisstation als auch eines WLAN- Routers, welche zur gleichen Zeit senden, erfasst und ein kombiniertes Gesamtergebnis dargestellt.

Zudem fungiert der Messdetektor als „peak“-Detektor. Dies bedeutet, dass immer das Maximum (peak) angezeigt wird.

Bitte beachten Sie hier:

Die Messergebnisse des ENV RD-10 haben nur grob orientierenden Charakter. Eine Messung mit diesem Gerät ist nicht mit einer professionell durchgeführten Messung vergleichbar und kann diese auf keinen Fall ersetzen.

* Um eine Bewertung nach Baubiologischen Richtwerten durchzuführen, ist der Detektor nur begrenzt geeignet, da die Empfindlichkeit zu gering ist. Auch die Einzelbewertung von Funkdiensten oder Frequenzen ist nicht möglich. Starke oder Extreme Auffälligkeiten können mit dem Detektor jedoch in vielen Fällen erkannt werden*.

Fazit

Elektrosmog ist inzwischen allgegenwärtig. Doch wir können ihn nicht sehen, nicht riechen, nicht hören. Die (inzwischen vielfach nachgewiesene) schädigende Wirkung von Elektrosmog ist nicht mehr von der Hand zu weisen. Daher macht es Sinn, sich die Situation in Ihrem Haus, an Ihrem Arbeitsplatz und an anderen Orten anzusehen.

Die sichere und bewährte Methode um gesundheitlichen Risiken durch Elektrosmog vorzubeugen ist eine professionelle Messung durch eine baubiologisch ausgebildete Messtechnikerin oder einen baubiologisch ausgebildeten Messtechniker. Doch selbst zu messen ist eine hervorragende Ergänzung hierzu.

Das ENV RD-10 ist ein perfekt geeignetes und für Jedermann sehr einfach zu bedienendes Gerät, mit dem Sie sich einen groben Überblick zu verschaffen können. Starke und extreme Auffälligkeiten werden zuverlässig erkannt, Hotspots zu Hause, im Auto, am Arbeitsplatz und unterwegs identifiziert und Fragen im Bereich der neuen Funktechnologien (was funkt, wie oft und wie lange?) leicht beantwortet.

Zudem macht das Gerät richtig Spaß – Kindern wie Erwachsenen. Wie wäre es mit einer Elektrosmog-Ralley durchs Haus? Wer findet die Stellen, an denen das Gerät piepst? Auch Kindern und Jugendlichen kann so auf einfache und anschauliche Weise gezeigt werden, dass z.B. ihr Smartphone (gerade wenn viele Apps darauf verwendet werden) ständig sendet und dass es im Flugmodus plötzlich „ruhig“ ist.

Ich selbst besitze das ENV RD-10 seit knapp 2 Jahren und gehe kaum mehr ohne aus dem Haus.

Sie werden staunen, wie Sie mit dem ENV-RD-10 plötzlich einen neuen Blick auf Ihre Umwelt bekommen!

Formaldehyd in Spanplatten: Das „tödliche Bücherregal“

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Über 90 % der auf dem Markt angebotenen Möbel bestehen aus furnierten Spanplatten.

Die erste Spanplatte wurde 1940 in Bremen unter Verwendung von Formaldehyd-Harzen hergestellt. Sie löste einen Boom in der Bau- und Möbelindustrie aus, denn nun konnte der Verwertungsgrad von Bäumen von 40 % auf 80 % gesteigert werden. Eigentlich eine gute Sache will man meinen.

Der Grundstoff für Spanplatten ist Abfallholz in Form von kleingehackten Spänen. Diese werden unter hohen Temperaturen und Druck in Form gepresst. Um die Festigkeit zu gewährleisten, wird jede Menge Kunstharzleim zugegeben. Klassischerweise handelt es sich dabei um Formaldehydharz-Leime.

1992 untersuchte das Magazin „Stern“ verschiedene Regale auf Formaldehyd. Die Ergebnisse waren erschreckend: „Krank durch Billy“ titelte das Magazin und IKEAs Regal-Verkaufsschlager Billy war plötzlich als „tödliches Bücherregal“ in aller Munde.

Die Gesundheitsgefahren, welche von formaldehydausgasenden Möbeln ausgehen, sind seither vielen Menschen bekannt. Formaldehyd ist der Möbelschadstoff Nr.1 und das bekannteste Innenraumgift.

Mit rund 21 Mio. Tonnen Jahresproduktion (Stand: 2019) ist Formaldehyd einer der wichtigsten Grundstoffe der chemischen Industrie.

Als leichtflüchtiger Stoff gast Formaldehyd aus z. B. Lacken und Klebern recht schnell aus. Bei Möbeln aus Holzwerkstoffen jedoch sieht es anders aus: Noch viele, viele Jahre nach dem Kauf geben diese das gefährliche Wohngift an die Raumluft ab, denn durch eine chemische Reaktion mit der Raumluftfeuchte wird es immer wieder neu gebildet und freigesetzt. Formaldehyd entweicht folglich über die gesamte Lebensdauer der Spanplatte. Erst wenn die Spanplatte zu Spänen zerfallen ist, ist der Prozess beendet.

Gesundheitliche Auswirkungen von Formaldehyd

Formaldehyd ist sehr reaktiv. Es wird sowohl über die Schleimhäute als auch über die Haut aufgenommen. Zu den typischen gesundheitlichen Folgen einer Formaldehyd-Belastung gehören gerötete und/oder tränende Augen, Schleimhautreizungen, Asthma, Kopfschmerzen und Müdigkeit. Formaldehyd schädigt das Immunsystem.

2004 hat die IARC (Internationale Agentur für Krebsforschung) Formaldehyd als für den Menschen krebserzeugend (carcinogetic to humans, group 1) eingestuft, was auch zu einer Neubewertung in Deutschland geführt hat.

Schützt mich der Gesetzgeber vor Formaldehyd?

Um die Verbraucher vor einer zu hohen Belastung mit Formaldehyd zu schützen, wurden Formaldehyd-Emissionsklassen eingeführt. Auch wurde die Verwendung des Stoffes wegen der Gefährlichkeit in den letzten Jahren zwar deutlich eingeschränkt, jedoch nicht komplett aus der Produktion von Baustoffen und Möbeln verbannt.

In Deutschland sind für Möbel und Innenausbau nur noch Produkte der Emissionsklasse E1 zulässig. Doch E1 bedeutet nicht „formaldehydfrei“. E1 bedeutet: Das Material entlässt unter bestimmten Bedingungen nicht mehr als 0,1 ppm (dies entspricht. 125 μg/m³) Formaldehyd in die Raumluft.

Sind E1-Platten unbedenklich?

Zum Nachweis einer E1 Klassifizierung wird das zu untersuchende Material bei bestimmten Raumluftparametern in eine Prüfkammer gegeben. Nach einer definierten Zeit wird die Ausgasung gemessen. Diese Laborbedingungen entsprechen jedoch in keiner Weise üblichen Wohnbedingungen. Zusätzlich werden in der Prüfkammer gerade die für die Ausgasung kritischen offenen Kanten abgeklebt!

Verschiedene Vereinigungen, darunter der Blaue Engel, fordern daher deutlich strengere Werte.

Auch die baubiologischen Richtwerte empfehlen niedrigere Werte: Bei baubiologischen Untersuchungen der Raumluft gelten bis 50 μg/m³ als tolerabel. Werte über 50 μg/m³ sind stark und über 100 μg/m³ extrem auffällig und somit aus baubiologischer Sicht nicht mehr zu akzeptieren.

Bei sensiblen Menschen kann Formaldehyd bereits ab einer Konzentration von 60 μg/m³ allergische Reaktionen hervorrufen.

2020 wurden in Deutschland die Prüfkammerbedingungen verschärft, sodass bei gleichbleibendem Grenzwert die Holzwerkstoffe nur noch halb so viel Formaldehyd ausgasen dürfen.

Dennoch: Seien Sie sich also darüber im Klaren, dass E1 nicht zwangsläufig ein Qualitätsmerkmal ist. Im Sinne einer aktiven Gesundheitsvorsorge sollte in Ihren Innenräumen keine Belastung mit Formaldehyd vorliegen. Vermeiden Sie daher zuhause besser E1-Platten.

Gerade ältere oder ausländische Möbel, deren Herstellung nicht den aktuellen deutschen Standards entsprechen, können Formaldehydausgasungen bedenklicher Konzentration erreichen.

Wie hoch die Formaldehyd-Belastung im Raum ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab, im Besonderen natürlich von der Fläche und Qualität der verbauten Holzwerkstoffe und der Raumgröße.

Ihr Möbelverkäufer sagt: „Formaldehyd? Kommt auch in der Natur vor!“

Tatsächlich: Manche Früchte enthalten Formaldehyd. Formaldehyd entsteht im menschlichen Körper bei Stoffwechselvorgängen und gast auch aus naturbelassenem Massivholz aus.

Die in Holzwerkstoffen verwendeten Formaldehydharze werden jedoch künstlich hergestellt. Und es verhält sich wie bei Vielem: In geringen Mengen ist Formaldehyd unbedenklich. Es kommt auf die Dosis an.

Im Vergleich zu Spanplatten enthalten Massivholzmöbel deutlich weniger Formaldehyd (bis zum hundertfachen), sodass selbst bei zahlreichen Möbeln kaum erhöhte Werte in Innenräumen erreicht werden.

Bei einer baubiologischen Messung wird die Raumluft auf Formaldehyd untersucht. Im Gegensatz zu (oft realitätsfremden) Prüfkammerbedingungen wird hier die Menge an Formaldehyd gemessen, der die Bewohner ausgesetzt sind.

Gibt es auch unbedenkliche(re) Spanplatten?

Ja!

Eine gute Alternative sind F0-Platten (Herstellerbezeichnung). Hier wird ein formaldehydfreier Kleber verwendet. Es gibt auch zementgebundene Spanplatten. Auch Magnesit ist ein formaldehydfreies Bindemittel für Holzwerkstoffe.

Manche Hersteller verwenden die Bezeichnung E0,5 D2020 um darauf hinzuweisen, dass es sich um Holzwerkstoffe der neuen Prüfkammerbedingungen seit 2020 handelt.

Auch Holzwerkstoffe mit dem NaturePlus- oder Eco-Institut-Siegel gasen nur geringe Mengen von Formaldehyd aus.

Ob Holzwerkstoffe Formaldehyd enthalten, klären Sie am Besten mit einer baubiologischen Formaldehyd Untersuchung. Es können Formaldehyd Materialproben genommen werden. Wenn Sie wissen wollen, wie stark Ihre Raumluft mit Formaldehyd belastet ist, kann die Raumluft auf Formaldeyd untersucht werden.

Besser nicht:

Seit 2016 dürfen Produkte mit dem Blauen Engel 80 μg/m³ in der Prüfkammer ausgasen (bis 2016 nur 60 μg/m³) und sind daher nicht uneingeschränkt zu empfehlen.

Platten mit der Kennzeichnung E1+ emittieren in der Prüfkammer maximal 80 μg/m³ und sind somit wie jene mit dem Blauen Engel nicht für große Flächen geeignet.

Keinesfalls verwenden sollten Sie Produkte der Emissionsklasse E2. Diese dünsten die 10-fache Menge der E1 Platten aus: 1250 μg/m³. Bei E3 Produkten entstehen sogar 1750 μg/m³ Formaldehyd in der Raumluft im Prüfkammerversuch!

Viele Möbel enthalten Formaldehyd. Dieses entweicht aus Holzwerkstoffen wie Spanplatten.

10 wertvolle Tipps: So vermeiden Sie Formaldehydbelastungen im Wohnbereich

  1. Bevorzugen Sie bei der Anschaffung von Möbeln Vollholzmöbel aus massivem, unbehandeltem Holz. Achten Sie auch auf die Rückwände und Schubladen!
  2. Verzichten Sie auf Laminatböden, diese enthalten oft Formaldehyd zur Feuchte-Imprägnierung.
  3. Auch Korkfußböden können Formaldehyd enthalten – prüfen Sie das Produkt ihrer Wahl.
  4. Wenn Sie Holzwerkstoffe im Wohnraum verwenden möchten, achten Sie auf die Emissionsklasse, die Herkunft und das Herstellungsdatum der Produkte.
  5. Furnierte Oberflächen vorhandener Spanplattenmöbeln können mit Bienenwachs und einem weichen Lappen eingerieben werden. Bienenwachs hat die Fähigkeit Formaldehyd zu binden.
  6. Auch Bohrlöcher können mit Bienenwachs verschlossen werden, um Ausdünstungen zu vermeiden.
  7. Offene Kanten oder auch ganze Möbel können durch Lackieren versiegelt werden. Verwenden Sie hierzu ausschließlich Lacke, die zur Versiegelung geeignet sind und zudem keine Schadstoffe enthalten.
  8. Rauchen Sie nicht! Ein Raucher nimmt pro Zigarettenpackung 3 mg Formaldehyd auf, Raucher von E-Zigaretten bei gleichem Konsum sogar 14 mg. Übrigens: im kalten Nebenstrom ist 50 x mehr Formaldehyd enthalten, als im Hauptstrom!
  9. Helfen können auch Zimmerpflanzen, die Formaldehyd abbauen. Es eigenen sich: Drachenbaum (Dracena), Efeutute (Epipremnum aureum), Goldfruchtpalme (Chamaedorea seifrizii), Zimmeraralie (Fatsia japonica), Birkenfeige (Ficus benjamina), Grünlilie (Chlorophytum comosum), Scheidenblatt (Spathiphyllum), Fensterblatt (Monstera deliciosa), Orchideen (Orchidaceae), Flamingoblume (Anthurium andraeanum), Schwertfarn (Nephrolepis exaltata), Gummibaum (Ficus elastica), Steckenpalme (Rhapis excelsa), Philodendren (Philodendron)
  10. Vorsicht bei älteren Fertighäusern! Hier wurden oft großflächig Spanplatten verbaut.

Haben Sie Verdacht auf eine Formaldehyd-Belastung der Raumluft, bringt eine Raumluftuntersuchung Klarheit!

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Der neue Mobilfunkstandard 5G in München

Der neue Mobilfunkstandard 5G befindet sich gerade im Aufbau

25.5.2020 Wirtschaftsreferent Clemens Baumgärtner (CSU) will das 5G-Mobilfunk-Netz in München schnell ausbauen.

Die deutlich effizientere 5G-Mobilfunk-Technologie unterteilt sich dabei auf zwei Netzebenen: Zum einen braucht es mehr Mastanlagen auf Dächern und Gebäuden als Basisinfrastruktur. Zum anderen sind noch sogenannte Kleinzellen nötig, die das Netz zusätzlich unterstützen.

Deshalb möchte Clemens Baumgärtner in seiner Vorlage dem Stadtrat folgenden Vorschlag machen: Für die großen Antennen und Masten sollen grundsätzlich jegliche städtische Liegenschaften, Gebäude und Freiflächen geprüft werden. Bis Ende 2021 soll so die Nutzung städtischer Gebäude und Liegenschaften für Internet-Masten von aktuell zwei auf sieben Prozent erhöht werden.

Zudem sollen möglichst viele Standorte für 5G-Kleinzellen in der Stadt auserkoren werden. Baumgärtner nennt hier etwa Hauswände, Laternen- und Lichtmasten, Verkehrsschilder, Haltestellen und Werbetafeln. Einbezogen werden sollen auch die Stadtwerke München (SWM) als städtische Tochtergesellschaft. Auch hier sollen alle Gebäude und Liegenschaften überprüft werden. Quelle: Abendzeitung

Dabei empfiehlt die Stadt auf ihrer Website die Belastung durch elektromagnetische Felder gering zu halten.

Hier finden Sie die offiziellen Empfehlungen der Stadt München zum Umgang mit elektromagnetischen Feldern.

5G Mobilfunk vom ZDF erklärt

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Diese ZDF-Animation für Kinder zeigt anschaulich die Hintergründe von 5G und die Allgegewärtigkeit der Strahlung.

Gefährlicher Schimmelpilzbefall: Myriaden* an Sporen in der Raumluft

Schimmelpilzbefall mit Sporenbildung

Cleveland, 1997. In der amerikanischen Großstadt erkranken ungewöhnlich viele Säuglinge an der Lunge. Von 30 schwer erkrankten Babys sterben 9. Die Häuser in denen die betroffenen Familien wohnen, haben eines gemeinsam: Aufgrund eines Hochwassers sind sie feucht. An den Wänden wuchern Schimmelpilze. Tatsächlich wird der Schimmelpilzbefall als Verursacher der Erkrankungen bestätigt.

1997 waren die Gefahren durch Schimmelpilze in Deutschland noch weitgehend unbekannt und wurden auch nicht untersucht. Es gab keine Richtwerte für Schimmelpilzgifte oder -sporen in Innenräumen, Mediziner nahmen Klagen über Schimmelpilze oftmals nicht ernst, die Baubiologie steckte noch in ihren Anfängen.

Gesundheitsgefahr durch Schimmelpilze

Vieles hat sich zwischenzeitlich geändert. Schimmel gilt heutzutage als ernstzunehmender gesundheitlicher Risikofaktor.

Im Fokus stehen dabei allergische Reaktionen, besonders Asthma aber auch Beschwerden wie Schnupfen, Husten, Bronchitis, Atemnot, Hautreaktionen oder Augenbrennen. Schimmelpilze können aber auch zu schweren Infektionen, besonders in der Lunge, führen.

Verursacher sind Sporen, die Schimmelpilze zu ihrer Fortpflanzung ausbilden. Übertragen durch die Luft erreichen sie so neue Lebensräume. Sporen dienen übrigens auch der Überdauerung, sollten ungünstige Lebensbedingungen zum Absterben der Schimmelpilze führen.

Schimmelsporen sind winzig, mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen. Ihre Größe liegt meist unter 10 µm, das ist kleiner als 1/100 Millimeter! Ein Gramm Staub kann mit Millionen von Schimmelpilzsporen belastet sein!

Schimmelpilzsporen gelangen durch Einatmen in die Lunge.

Besonders gefährdete Personen

Der gesunde Mensch kann eine gewisse Menge an Schimmelpilzen und Sporen in der Regel gut abwehren. Dies setzt jedoch ein intaktes Immunsystem voraus. Gefährdet sind all jene Personen, deren Immunsystem noch nicht oder nicht mehr völlig fit ist. Dies betrifft im Besonderen:

  • Säuglinge und Kinder
  • Menschen mit Immunschwächekrankheiten
  • Menschen die eine immunsuppressive Therapie / Chemotherapie bekommen
  • Menschen mit Mangel an weißen Blutkörperchen (Leukozyten)
  • Leukämiekranke
  • Alte und kranke Menschen
  • Coronapatienten

Schimmelpilze und das Immunsystem

Doch Schimmelpilzsporen können auch das Immunsystem von Gesunden schädigen und für Krankheiten anfällig machen. Wie stark sich Schimmelpilze auf die Gesundheit auswirken, hängt von verschiedenen Faktoren ab: der Zeit, der man den man Sporen ausgesetzt ist, der Menge der Sporen und der Art des Schimmelpilzes.

Besonders gefährliche Schimmelpilze

Schimmelpilze finden sich überall in der Natur. Sie übernehmen dort die wichtige Aufgabe der Zersetzung von organischen Abfällen. Man schätzt, dass es etwa 250.000 Schimmelpilzarten gibt – eine enorme Artenvielfalt!

zitrone verschimmel
verschimmeltes Brot 3

An und in Häusern wurden etwa 200 verschiedene Arten ermittelt. Rund 40 davon werden als gesundheitsschädlich eingestuft.

Manche Schimmelarten haben aggressivere Sporen als andere. Einige enthalten auch teilweise gefährliche Mykotoxine. Das sind Schimmelpilzgifte, die im Körper schwerste Krankheiten auslösen können. Neben der Lunge können auch Haut, Ohren, Nebenhöhlen, weitere innere Organe und sogar das zentrale Nervensystem befallen werden.

Die Gefahr durch Schimmelsporen nicht unter- aber auch nicht überschätzen!

Ein kleiner Schimmelfleck an der Wand stellt für Gesunde noch kein lebensbedrohliches Risiko dar.

Doch ab einer Befallsfläche von 50 cm² – das entspricht etwa einem Quadrat von 7 x 7 cm – oder falls Personen mit höherem Risiko im Haushalt leben, sollte man unverzüglich aktiv werden.

Was kann ich vorsorglich tun, um Schimmel zu vermeiden?

Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie sollte jeder unbedingt auf sein Immunsystem achten. Daher sollte auch der Vermeidung von Schimmel entsprechende Aufmerksamkeit gegeben werden.

Also dem Schimmelpilz das Leben schwer machen! Schimmelpilze lieben Feuchtigkeit, Wärme und Nährstoffe.

Daher sollten Sie folgendes tun:

  • Achten Sie auf Sauberkeit, dann bieten Sie Schimmelpilzen wenig Nährstoffe.
  • Verwenden Sie alkalische Materialien, denn die mag der Schimmelpilz nicht.
  • Achten Sie auf eine relative Luftfeuchtigkeit unter 55%.
  • Lüften Sie regelmäßig und ausreichend, besonders wenn Feuchte produziert wurde. Dies geschieht besonders beim Kochen, Duschen, Waschen und im Schlafraum

Hilfe, bei mir ist ein Schimmelpilzbefall!

Sichtbarer Schimmelpilzbefall sollte mikrobiologisch untersucht werden. Probenahme und Analyse durch ein Fachlabor gehört zum Aufgabenspektrum der Baubiologie Perner Neidhardt. So kann das Gesundheitsrisiko eingeschätzt werden.

Schimmelpilz P2

Eine baubiologische Untersuchung der Raumluftparameter sowie der Oberflächen und -temperaturen ist nötig, um der Ursache des Schimmelpilzbefalles auf den Grund zu gehen. Nur die Ursachenbekämpfung hält Ihnen den Schimmelpilz dauerhaft vom Leib, bzw. vom Haus!

Oft liegen Beschwerden oder Verdachtsmomente vor (z.B. als Resultat einer medizinischen Untersuchung auf Schimmelpilzbelastung) obwohl kein Befall sichtbar ist.

Hier hilft die baubiologische Analyse der Raumluft weiter. Mit dieser Methode kann auch versteckter Schimmelbefall aufgedeckt werden.

*Eine Myriade ist eine sehr große Anzahl von etwas, also eine derart große Menge, dass sie nicht ohne Weiteres genau abgezählt werden kann.

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