WOHNGIFTE UND SCHIMMELPILZE

Schimmelpilze

sind mikrokleine Krankmacher, die einen hohen Stellenwert bei baubiologischen Hausuntersuchungen haben. Sind Wohnräume von Schimmel befallen, ist dies nicht nur ein optisches, sondern oft auch ein gesundheitliches Problem. Nicht immer ist ein Schimmelpilzbefall jedoch sichtbar. Gerade an schwer einsehbaren, versteckten Orten mit wenig Luftzirkulation – hinter Möbeln, Verkleidungen, in Wand oder unter Bodenbelägen – bildet sich Schimmelpilz gerne. Rund 85 % der Schimmelschäden sind nicht zu sehen. Daher sollte bei chronischen Allergien, Herz- und Kreislaufbeschwerden oder Bronchitis an eine Belastung durch Schimmelpilze gedacht werden.

Schimmel, Schimmelpilze und Sporen in Innenräumen sind immer ein Problem.
Viele Menschen haben mit Schimmelpilzproblemen in ihren Innenräumen zu kämpfen. Eine baubiologische Untersuchung hilft das gesundheitliche Risiko einzuschätzen. Doch das wichtigste Ziel ist: die gesundheitsverträgliche Sanierung und vor allem die Vermeidung zukünftigen Schimmelwachstums.

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Wohngifte

Luftverschmutzung vor allem in Großstädten ist ein vieldiskutiertes Thema denn die Schadstoffe, die in die Luft freigesetzt werden, haben gravierende Folgen für die Umwelt und unsere Gesundheit. Der Luftverschmutzung in Innenräumen hingegen wird bisher sehr wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Zu Unrecht denn: die Innenraumluft ist, so zeigen die Untersuchungen, weitaus stärker (bis zu 5-fach) mit Schadstoffen belastet, als die Außenluft. Im Bereich Bauen und Wohnen sind über 100 000 verschiedene chemische Einzelstoffe und mehrere Millionen chemische Verbindungen im Einsatz. Nur für die wenigsten gibt es Grenzwerte.